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Metal

Deutsch

Metal (engl. ‚Metall‘) ist eine Musikrichtung und Subkultur. Die Bezeichnung ist die Kurzform des Begriffs Heavy Metal,[1] der heute nur noch die ursprüngliche Form dieser Musik bezeichnet. Ihre Ursprünge liegen im Bluesrock und dem Hard Rock Anfang der 1970er-Jahre; sie zeichnet sich vor allem durch eine gitarren- und schlagzeugzentrierte Klangfarbe aus.

Seit den 1980er Jahren haben sich zahlreiche Substile etabliert, besondere Verbreitung fanden zum Beispiel Black Metal, Death Metal oder Power Metal. Mit zunehmender Stilvielfalt verbreiterte sich auch das Spektrum musikalischer Techniken immer weiter, die Bandbreite reicht von extrem einfach gehaltenen, meist rhythmisch sehr treibenden Liedstrukturen bis zu komplexen Kompositionen mit Parallelen zur klassischen Musik, von gutturalem Gesang bis zu opernartigen Gesangstechniken, von extrem langsamen bis zu rasant schnellen Rhythmen. Ähnlich vielfältig sind die Texte, die von reiner Fantasy über Hassorgien, Religion, Melancholie bis zur politischen Gesellschaftskritik reichen.

Zu den wichtigsten Plattformen zum Meinungsaustausch und zur Interaktion innerhalb der Szene gehören neben Konzerten, vorrangig in den Sommermonaten, vor allem Festivals – mehr als 60 davon allein im deutschsprachigen Raum.[2] Das regelmäßige Treffen und Austauschen mit Künstlern und anderen Anhängern der Musik gehört zu den prägnantesten Eigenschaften des Metal.

Dominant war lange Zeit vor allem der englische Sprachraum, später konnten auch deutsche, vor allem aber in den 1990er Jahren skandinavische Bands stilprägend werden. Heutzutage ist Metal eine internationale Musikform, neben nordamerikanischen und europäischen Bands konnten auch Bands aus Brasilien, Japan, Israel, China, Ägypten oder Australien internationale Erfolge erzielen.

Geschichte

Ende 1960er – Anfang 1980er

Die Vorläufer des Metal liegen vor allem im Bluesrock und Psychedelic Rock, hier werden oft Bands genannt wie Blue Cheer, Iron Butterfly, MC5 oder Steppenwolf. Aus diesen Strömungen heraus werden als erste richtige Metal-Bands Deep Purple,[3] Led Zeppelin und Black Sabbath angeführt, die ab dem Ende der sechziger Jahre agierten.[4]

Led Zeppelin blieben dabei dem Bluesrock nahe und zeichneten sich besonders aus durch den massiven Einsatz von Lautstärke und der Verquickung eines starken Schlagzeugs, der virtuosen Gitarre Jimmy Pages und der hohen und kraftvollen Stimme von Robert Plant. Black Sabbath hingegen versuchten in ihrem Stil klassische Blues-Elemente eher zu verdrängen.[4] Sie entwarfen aus Einflüssen des Bluesrock und des Jazz eine riff-betontere Art der Musik, wie sie für den Metal charakteristisch wurde, zugleich behandelten sie in ihren Texten konsequent negative und (in der damaligen Pop- und Rock-Musik verbreitete) okkulte Themen. Am 19. November 2013 verlieh die Coventry University Tony Iommi, dem Bandleader von Black Sabbath, einen Ehrendoktor der Künste für die Erfindung des Heavy Metal.[5]

Vor allem junge britische Bands wie Iron Maiden, Judas Priest, Saxon oder Samson prägten um 1980 eine Generation von Bands, die sich von den zu dieser Zeit dominierenden Punk-Bands abheben wollten. Dazu bedienten sie sich eines Stils, der zum einen das hohe Tempo des Punk beinhaltete, zum anderen aber auch die Härte, Dynamik und Filigranität des Hard Rock von Bands wie Deep Purple in den 1970ern aufgriff. Einzelne Hard-Rock-Bands passten sich dem neuen Stil an und entwickelten sich zu Metal-Bands (in der Musikpresse als New Wave of British Heavy Metal (NWoBHM) bezeichnet), daher kommt auch das Verwechslungspotential der Stile. In dieser Zeit kann von einem eigenständigen Genre namens „Heavy Metal“ gesprochen werden.

1980er

Etwa ab Mitte der 1980er teilte sich der Heavy Metal in einzelne Substile auf, die alle unter dem Begriff Metal zusammengefasst wurden. Heavy Metal bezeichnet seither nur noch die ursprüngliche Form dieser Musik.

Die Band Motörhead um das einzige konstante Mitglied Lemmy Kilmister, die auf Punk-, Hard-Rock-, Blues-Rock- und Rock-’n’-Roll-Einflüsse zurückgreift, und die Band Venom mit der für damalige Maßstäbe hohen Aggressivität ihrer stark punk-beeinflussten Musik[6][7][8] und ihrem plakativen satanistischen Image[7][8] erweckten die Aufmerksamkeit der Szene und wurden Vorreiter stilistisch extremer Metal-Strömungen;[9] während Venoms Debütalbum Welcome to Hell einerseits „die Suche nach mehr Brutalität richtig ins Rollen“ brachte[9] und ihr zweites Album Black Metal einer gleichnamigen Strömung ihren Namen gab, wurde die Musik der Band gleichzeitig auch in Teilen der Szene als Lärm untalentierter Musiker empfunden.[6]

1982 veröffentlichte die dänische Band Mercyful Fate ihre gleichnamige erste EP; die Band verarbeitete Einflüsse aus dem Progressive Rock,[10] dem epischen Hard Rock der 1970er Jahre[11] und dem traditionellen Heavy Metal und sorgte durch ihr „gehobenes Tempo, eine aggressive Leadgitarre, packende Harmonien, rhythmisch variables Songwriting und diese düstere Atmosphäre, die Demon und Witchfinder General blass aussehen ließ“, mit ihrer EP „nach nur einem Jahr gemeinsamer semi-professioneller Demoaufnahmen für Furore“. Während Diamond seine satanischen Texte später „auf ein wesentlich höheres sprachliches Niveau bringen“ sollte, war Nuns Have No Fun „nicht weniger explizit als der frühe Venom-Stoff“.[11] Mercyful Fates Sänger King Diamond wurde darüber hinaus für seinen Gesang im Falsett und die Verwendung einer frühen Form des Corpsepaint bekannt. Die Band setzte Bühneneffekte wie die „explodierende Nonne“ am Ende von Auftritten oder das brennende Kreuz bei einem Auftritt in Amsterdam um 1983 ein; bei einem Auftritt hielt die Band auf der Bühne eine Schwarze Messe ab, für die sie das Blut ihres Managers Ole Bang nutzte.[10]

Den ursprünglichen Heavy Metal an Geschwindigkeit und Aggressivität übertreffend, entwickelten sich in den USA der vom Hardcore Punk und Bands wie Venom und Motörhead[9] beeinflusste Thrash Metal und der Speed Metal mit Bands wie Megadeth, Slayer, Metallica, Exodus oder Anthrax. Als erstes Speed- und Thrash-Metal-Album gilt Kill ’Em All von Metallica.[9] Mit ihren folgenden Alben stiegen ihre Popularität und ihr Ansehen, gleichzeitig entfernte die Band sich aber ab dem dritten Album Master of Puppets vom Thrash Metal. Ihr fünftes Album Metallica und vor allem die darauf enthaltene Ballade Nothing Else Matters verschaffte der Band außerhalb der Szene eine enorme Popularität. Metallica gelten mit ihrem ausgesprochen großen Erfolg in der öffentlichen Wahrnehmung oft als der Inbegriff des Metal selbst, obwohl sie Mitte der neunziger Jahre durch die Veröffentlichung zweier dem Alternative-Genre zuzuordnender Alben viele bisherige Fans aus der Metal-Szene verloren. Einen weiteren Klassiker des aggressiven Thrash Metal schufen Slayer mit Reign in Blood, das als einer der Höhepunkte des Genres gilt.[9] Durch ihr Kokettieren mit Okkultismus und teilweise auch Nazisymbolen erhöhten sie auch die Messlatte für Provokationen deutlich.

In Europa entwickelte sich in den 1980er Jahren vor allem in Deutschland eine relativ umfangreiche Szene, wobei sich Hamburg und das Ruhrgebiet als kulturelle Zentren etablieren konnten. Kreator, Destruction und Sodom sind beispielsweise die bekanntesten Vertreter des deutschen Thrash Metal, welcher zunächst unabhängig vom US-amerikanischen entstand[9] und sich gegenüber dem meist glatter produzierten Metal aus Amerika durch seine größere Rauheit auszeichnete. Auf der anderen Seite begründeten Helloween, Blind Guardian und Gamma Ray den europäischen Power Metal. Ebenfalls melodiöser klingt der vom britischen Progressive Rock beeinflusste Progressive Metal, begründet von den US-amerikanischen Bands WatchTower, Fates Warning und Queensrÿche. Aufgrund ihrer wegweisenden Alben To mega therion (1985) und Into the Pandemonium (1987) werden die Schweizer Celtic Frost – deren stilistische Entwicklung von einer Thrash-Metal-Grundlage ausging – im Rückblick mitunter als erste „Avantgarde-Metal“-Band betrachtet, inspirierten mit ihren Experimenten jedoch – neben vielen anderen Bands – insbesondere auch die schwedischen Symphonic-Metal-Vorreiter Therion.

Parallel zum aggressiven Thrash Metal und Speed Metal etablierte sich in den 1980ern von den USA aus der Glam Metal (auch abwertend Hair Metal, Poser Metal oder Cock Rock genannt). Er übernahm musikalische Elemente des Metal und verknüpfte sie mit dem Auftreten und Image des Glam Rock. Die bekanntesten Vertreter dieser Richtung sind Alice Cooper, Poison, Mötley Crüe sowie Bon Jovi. Die Musikrichtung dominierte die Mainstream-Charts bis zum Aufkommen des Grunge Anfang der 1990er, unter dessen Popularität auch die des Metal allgemein litt.[9]

Aus dem Thrash Metal entwickelte sich wenig später der Death Metal mit Bands wie Paul Speckmanns Bands Master und Death Strike, Possessed, die Band Death des als „Godfather of Death Metal“[12] geltenden Chuck Schuldiner, Morbid Angel, Deicide und Autopsy, deren Musik noch aggressivere Züge trug. Florida wurde sehr bald als „Mekka“ des Death Metal weltweit bekannt. Ab Ende der 1980er veröffentlichten dort ansässige Bands wie Morbid Angel, Deicide, Death und Obituary stilprägende Alben. Besonders Deicide und Morbid Angel bauten sich ein Image als satanistische Bands auf. In New York formierten sich Cannibal Corpse, die einige Jahre später nach Florida auswanderten und ähnlich wie Autopsy mit brutalen Artworks und Splatter-Texten aufwarteten und Suffocation, die eine starke Gewichtung auf technischen Death Metal legten. Europäischer Death Metal wurde vor allem aus Schweden und England bekannt.

Ende der 1980er vermischte die Szene, die den Thrash Metal bis auf wenige Bands wie Slayer verdrängte,[13] sich mit der aus dem Punk entstandenen Grindcore-Szene, als Musiker aus Metal-Bands Mitglieder von Grindcore-Bands wurden bzw. selber Grindcore-Bands gründeten und so ihre musikalischen Einflüsse aus dieser Musikrichtung einbrachten, und bestehende Grindcore-Bands Elemente aus anderen Stilen in ihre Musik einbrachten und umgekehrt die von ihnen behandelten gesellschaftsbezogenen Themen in den Death Metal, der sich mit ursprünglich todesbezogenen Themen beschäftigte.

In Lateinamerika wurden Bands wie Sepultura, Sarcófago, Vulcano oder Krisiun aus Brasilien bedeutende Vertreter des extremen Metal. In Osteuropa entstand noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs eine Metal-Szene mit den Schwerpunkten Thrash Metal (Kat, Kruiz, Shah), Death-/Thrash Metal (Vader, Krabathor) und Black Metal (Root, Törr, Master’s Hammer, früher Behemoth).

Ab 1990

Als zu Anfang der 1990er die Ära des Hairspray Metal im Zuge der Grunge-Welle schnell endete, hatten auch die anderen Metal-Stile den Zenit ihres Erfolges überschritten. Angesichts des Rückzuges des Metal in den Untergrund titelte das Rock-Hard-Magazin sogar: „Ist der Metal tot?“. Der Mainstream wurde von nun an von Pop, Techno, Contemporary R&B und Hip-Hop dominiert. Im Untergrund setzte jedoch gleichzeitig eine Stilexplosion ein, wobei sich die skandinavische Metal-Szene als dominierend erwies.

Als Gegenbewegung zum populär werdenden Death Metal und in Anlehnung an ältere Bands wie Celtic Frost und Bathory bildete sich ab den späten 1980er Jahren eine internationale Untergrund-Szene. Aufmerksamkeit erregte dabei insbesondere die Black-Metal-Szene Norwegens, die sich ab 1991, nach dem Suizid des Mayhem-Sängers Per Yngve „Dead“ Ohlin, um Mayhems Gitarristen Øystein „Euronymous“ Aarseth und dessen Schallplattenladen Helvete formierte.[14] Der theistische Satanist Euronymous prägte das Gedankengut des Black Metal entscheidend[15] und gilt daher als „Vater“ der Bewegung, mit Bands wie Darkthrone, Immortal, Emperor und Burzum, und Initiator der sogenannten „zweiten Welle des Black Metal“. Anfang bis Mitte der 1990er erlangte diese Szene öffentliche Aufmerksamkeit vor allem aufgrund von Kirchenbrandstiftungen, mit denen Varg Vikernes von Burzum gegenüber der Zeitung Bergens Tidende prahlte,[16] und extremen Interview-Aussagen. Als Ende der damaligen Szene wird die Ermordung Euronymous’ durch Vikernes angesehen, der sich vom Satanismus ab- und einer rechtsextremen Auslegung des Neuheidentums zuwandte. Im Mainstream erlangte von den norwegischen Black-Metal-Bands trotz der Kommerzialisierung ihrer bekanntesten Vertreter ab Mitte der 1990er Jahre[17] nur Dimmu Borgir eine gewisse Bekanntheit – wie auch Cradle of Filth aus England wird sie vom Untergrund jedoch als „untrue“ angesehen, da sie sich dabei stilistisch und ideologisch vom traditionellen Black Metal entfernte. Diese Bands werden daher dem Dark Metal zugeordnet.

Weitere durch die Black-Metal-Bewegung hervorgegangene Strömungen sind der Pagan Metal und der Viking Metal. Den Grundstein dafür legte die schwedische Band Bathory mit ihren Alben Blood Fire Death, Hammerheart und Twilight of the Gods, auf denen sie Elemente klassischer Musik und skandinavischer Folklore in ihre Musik integrierte. Vor allem die Frühwerke der bedeutenderen Bands dieser Strömungen sind oft „rauer, primitiver und schnörkelloser“[18] als ihre späteren Aufnahmen und damit den Black-Metal-Wurzeln näher, wohingegen ein anderer Teil sich stärker am Folk Metal orientiert. Die ersten Pagan-/Viking- und Folk-Metal-Alben entstanden jedoch unabhängig voneinander, weshalb Fenriz von Darkthrone Bathorys Alben explizit vom Folk Metal abgrenzt.[19] Das erste Folk-Metal-Album war The Wayward Sons of Mother Earth, das 1991 veröffentlichte Debütalbum von Skyclad aus Newcastle, das Thrash Metal mit Einflüssen von Bands wie New Model Army oder Thin Lizzy kombinierte und erstmals im Metal die Fiddle als Leadinstrument einsetzte. Beide Stile gewannen – zusammen mit dem vom Folk Metal nur schwer abgrenzbaren Mittelalter-Rock – seit Mitte der 1990er immer mehr an Popularität. Die vermutlich bekanntesten Vertreter sind neben den genannten Bands Cruachan, Finntroll, Korpiklaani, Elvenking, Eluveitie, In Extremo und Subway To Sally.

Anfang der 1990er nahm in Schweden die New Wave of Swedish Death Metal ihren Anfang. Während Dismember oder Entombed eine betont raue Variante des Death Metal popularisierten, verwendeten Hypocrisy vermehrt melodischere Passagen. In Göteborg entstand ausgelöst von At the Gates die sogenannte Göteborger Schule, der Melodic Death Metal, der die Brutalität des Death Metal mit den melodischen Elementen der NWoBHM verband. Bands wie In Flames und Dark Tranquillity verhalfen diesem Stil zum europaweiten Durchbruch.

Durch die Vermischung von Thrash Metal, Industrial Metal und Hardcore Punk mit den elektronischen Musikrichtungen Noise, Gabber und Drum and Bass entwickelte Atari Teenage Riot mitte der 1990er die Musikrichtung Digital Hardcore, die mit linksradikalen Texten für Furore (nicht nur) in der Metalszene sorgte.

Die Gothic-Kultur hatte in den 1990ern eine große Relevanz für diese gesamte Subkultur entwickelt. Einige Bands wie beispielsweise Paradise Lost übernahmen Merkmale des Gothic Rock in den Metal und führten so den Gothic Metal neu in die Szene ein.

Wichtig war ab den 1990er Jahren für die deutsche Metal-Szene das Plattenlabel Nuclear Blast, das trotz aller „Ausverkaufs“-Vorwürfe einerseits viele bereits erfolgreiche Bands der europäischen Szene unter Vertrag nahm, andererseits aber auch ein glückliches Händchen bei der „Entdeckung“ erfolgversprechender neuer Bands wie Children of Bodom bewies.

1993 initiierte die Band Earth mit ihrem Album Earth 2: Special Low-Frequency Version die Entstehung des Drone Doom.[20] Die bekanntesten Vertreter dieser Stilrichtung sind heute die 1998 gegründeten, amerikanischen Sunn O))).

In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre entstand auch der Symphonic Metal, der orchestrale Elemente einsetzt, mit Bands wie Nightwish, deren ehemalige Sängerin Tarja Turunen ausgebildete Sopranistin ist und diesem Gesangsstil zum Erfolg in der Metal-Szene verhalf, und Within Temptation.

Während der Metal in Europa – Deutschland stellt mit dem Wacken Open Air das wichtigste Festival der Szene – lebendig blieb, sah sich die nordamerikanische Szene mit einer Stagnation konfrontiert, auch wenn Bands wie Manowar, Megadeth oder Slayer eine unverändert große weltweite Popularität genossen.

Das sollte neben verschiedenen als Crossover betitelten Bands wie den sehr erfolgreichen Faith No More der Grundstein für den Nu Metal sein. Jene Musikrichtung, ausgehend von den USA, gestaltete sich zu einem prägenden Trend der ausgehenden 1990er. Hauptsächlich losgetreten von Bands wie Korn, Deftones und Limp Bizkit und später durch Slipknot und Linkin Park weitergeführt, konnte man sich gegenüber der dominierenden Black Music sogar in den Charts behaupten. In der – von nun als „klassisch“ oder „traditionell“ wahrgenommen – bisherigen Metal-Szene beäugte man den Erfolg dieser Musik allerdings tendenziell skeptisch, da sie kaum Bezüge zur alten Metal-Szene hatte, ihre Einflüsse eher vom Hardcore und Hip-Hop stammten und sie ein deutlich kommerzielles Potential aufwies.

Ab 2002 ließen die Verkaufszahlen der meisten Nu-Metal-Bands dann stark nach,[21] während in einem Prozess, der an den Cock-Rock-/Grunge-Umschwung zehn Jahre zuvor erinnerte, ausgehend von der Hardcore-Szene der Metalcore an Bedeutung gewann. Diese New Wave of American Heavy Metal, angeführt von Bands wie zum Beispiel Killswitch Engage oder Chimaira, vermengte Einflüsse des Hardcore mit klassischem Metal, besonders dem aggressiven Thrash Metal der Marke Slayer oder dem schwedischen Melodic Death Metal.

Musikalische Merkmale

Metal kann als Austreibung des Blues aus dem Rock definiert werden.[22] Musikalisch zeigt der Metal sowohl Einflüsse aus der klassischen[23][24] als auch der Unterhaltungsmusik, wobei deren Anteile in den einzelnen Subgenres variieren und der Metal bis auf eine kurze erfolgreiche Phase um das Jahr 1987 nicht als populäre Musik definierbar ist.[25] Neben der Musik geben viele Künstler aber auch ihren Albencovern und ihren Shows ein Augenmerk, so dass den Metal auch eine visuelle Komponente prägt.

Instrumentierung

Metal wird nur selten von Einzelkünstlern, sondern primär von Bands vorgetragen. Die Standardbesetzung bilden hier Schlagzeug (oft mit Doublebassdrum), E-Bass, Rhythmusgitarre (auf welche teilweise verzichtet wird), Leadgitarre und Gesang, welcher manchmal auch von einem der Instrumentalisten übernommen wird. In einigen Subgenres werden außerdem beispielsweise Keyboards bzw. Synthesizer eingesetzt, allerdings selten als Lead-Instrument. Auch andere Instrumente werden häufig eingesetzt, so sind zum Beispiel Flöten oder Geige bzw. Fiddle oft das Lead-Instrument im Folk Metal.

Die E-Gitarren spielen im Metal eine Schlüsselrolle. Hohe Verstärkung, Verzerrung, ein Equalizer, der die Höhen sowie die tieferen Bässe betont, und auch einige andere elektronische Effekte gelten als obligatorisch, und schaffen eine insgesamt druckvolle Klangfarbe. Für den druckvollen Klang besitzen die Gitarren i.d.R. Humbucker. Vereinzelt verwenden Bands siebensaitige Gitarren, darunter Morbid Angel, Dream Theater und Korn. Es kommen aber auch Bands vor, welche auf Gitarren verzichten und stattdessen verzerrte Bässe wie eine Gitarre verwenden, eine Band ist die griechische Black-Metal-Band Necromantia, die u. a. einen achtsaitigen Bass benutzt. Gitarrensoli sind in den meisten Substilen des Metal ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Oft verwendete Techniken sind hier Sweep Picking und Tapping, und im Allgemeinen spielt Virtuosität in Form hoher Spielgeschwindigkeit eine wichtige Rolle.

Der Gesang reicht in den einzelnen Metal-Stilen von klarem Gesang in den traditionelleren Metal-Stilen über Sprechgesang (größtenteils im Nu Metal) bis hin zu verzerrtem Gekrächze und gutturalem Gesang (Growling, Shouting und Screaming) im Black oder Death Metal. Vor allem bei letzteren Stilen ist es oft schwer, die Texte zu verstehen. Der cleane, d. h. saubere, Gesang ist nicht selten sehr hoch (vor allem beim Power Metal) bis teilweise sogar zum Falsett.

Melodik und Harmonik

Ein Merkmal des traditionellen Metal, der das Genre von anderen der Rockmusik entstammenden Musikstilen unterscheidet, sind modale Skalen, auch bekannt als Kirchentonleitern – beispielsweise verwenden Metallica sehr häufig den phrygischen Modus. Insbesondere der Äolische Modus und andere Molltonarten dominieren viele Lieder.[26] Konkret zeigt sich das in Chordprogression wie I-VI –VII, I VII-(VI) oder I-VI –IV- VII oder manchmal I- minor V-I, z. B. Judas Priest – Breaking the Law (Haupt-Riff: I- VI-VII), Iron Maiden – Hallowed Be Thy Name (Hauptrhythmusmuster: I- VI-VII), Accept – Princess of the Dawn (Haupt-Riff: I- VI-VII)

Neben modalen Skalen fließen oft auch andere Tonleitern in die Soli und Melodien ein. So spielen viele klassisch inspirierte Gitarristen in Harmonisch Moll (beispielsweise Yngwie Malmsteen oder Uli Jon Roth[27]). Ebenfalls sehr beliebt sind die Pentatonik und auch die Bluestonleiter. Einige Gitarristen benutzen die Tonleitern in melodischen Licks über modalen Akkorden, z. B. Tony Iommi,[28] Ritchie Blackmore,[29] K. K. Downing,[30] Glenn Tipton[31] und Wolf Hoffmann.[26] Obwohl ein sehr simples System, setzen Gitarristen wie Zakk Wylde und Angus Young die Pentatonik in vielfältiger Weise ein. Es ist erwähnenswert, dass Metal vom Hard Rock insbesondere dadurch unterschieden wird, anstelle der Blues-Skala besagte andere Tonleitern zu verwenden.

Ein harmonisches Markenzeichen vieler Metal-Stile ist der Gebrauch spannungsreicher Tonbeziehungen, wie z. B. der Chromatik oder – wie viele Musiker und Experten herausgestellt haben – des Tritonus.[32][33] Letzteres dissonante Intervall wurde in der mittelalterlichen Musik strikt vermieden. Es wurde von Mönchen als Diabolus in musica (lat. ‚Teufel in der Musik‘) bezeichnet, da es dem Hörer im Allgemeinen einen „bedrückenden“, „erschreckenden“ oder „bösen“ Klang suggeriert, weswegen Künstler es in Riffs und Soli ausgiebig nutzen.

Metal benutzt extensiv den Orgelpunkt als harmonische Basis. Ein Orgelpunkt ist eine anhaltende oder rhythmisch wiederholte Note, typischerweise im tieferen Tonbereich, über welcher in einem anderen Tonbereich eine oder mehrere freie Harmonien gespielt wird. Metal-Riffs bauen häufig auf einer persistent wiederholten Note auf, die auf den unteren Saiten der Gitarre oder des Basses gespielt wird (meistens E-, A-, oder D-Saiten). Anders ausgedrückt: Eine bestimmte Bassnote wird andauernd wiederholt, während einige unterschiedliche Akkorde gespielt werden, die diese Bassnote normalerweise nicht enthalten würden. Z. B. das Eröffnungsriff von Judas Priests You’ve Got Another Thing Comin' – hier spielt eine Gitarre den Orgelpunkt in F#, während die andere die Akkorde spielt. Im Black Metal wird der Orgelpunkt vorzugsweise vom Bass, seltener von der Gitarre selbst gespielt.

Ein harmonisches Genremerkmal bilden Powerchords. Sie bestehen aus einer Basisnote und einer reinen Quinte, zuzüglich der Basisnote eine Oktave höher. Manchmal werden auch andere Powerchords mit einem anderen Intervall statt der traditionellen reinen Quinte verwendet,[34] z. B. mit der reinen Quarte, der kleinen oder großen Terz, der verminderten Quinte oder der kleinen Sexte.

Rhythmus und Tempo

Im Metal wird hauptsächlich der 4/4-Takt verwendet, andere Taktarten sind aber keinesfalls ausgeschlossen. So wechselt der Takt in Metallicas Lied One (siehe Noten und *Speaker Icon.svg) mehrere Male. Metal-Balladen stehen mitunter im 6/8-Takt, nicht zuletzt weil dieser Takt sich gut für Akkordzerlegung (Arpeggi) eignet (siehe Nothing Else Matters von Metallica).

Je nach Genre werden unkonventionelle Rhythmen als wichtiges Stilelement angesehen. Insbesondere im Progressive Metal sowie im Teilen des Death Metal werden häufig Tempo und Taktart gewechselt. Auf diese Weise wirken die Lieder manchmal (gewollt) uneingängig. In einigen Genres wie Mathcore sind komplexe Taktschemata neben Dissonanz stilprägend.

Ein bestimmendes Merkmal des Metal sind Staccatorhythmen, häufig durch Palm Muting (das teilweise Abdämpfen der Saiten mit der Schlaghand) realisiert. Die rhythmischen Figuren des Metal sind typischerweise relativ lang.

Die Länge und der Aufbau eines Metal-Stücks kann stark variieren und hängt von Genre ab; Grindcore-beeinflusste Bands schreiben eher kürzere Titel, die mitunter kürzer sind als eine Minute, die Band Napalm Death hält mit dem knapp über eine Sekunde langen Lied You Suffer den Rekord des kürzesten Lieds der Welt. Im Bereich von Progressive Metal, Doom Metal, Post Metal, Black Metal und Pagan Metal sind Lieder anzutreffen, welche über eine halbe Stunde andauern und aus sich langsam aufbauenden Passagen bestehen. Ein Beispiel dafür ist das Album Viides Luku – Hävitetty der Band Moonsorrow, welches zwei etwa halbstündige Stücke beinhaltet. Die Alben der japanischen Doom-Band Corrupted enthalten regelmässig über 30 Minuten lange, gelegentlich auch nur einen einzigen, über 70 Minuten langen Titel. Weitere Bands mit über 20 Minuten langen Liedern sind die Progressive-Metal-Band Dream Theater sowie die Ein-Mann-Band Paysage D’Hiver, das extremen Metal mit langen Ambient-Passagen verbindet.

Stilarten

Die Unterscheidung verschiedener Substile stellt heute einen wichtigen Aspekt des Szenelebens dar. Während einerseits viele Fans sich ein komplexes Schema von Genre ausarbeiten, kritisieren andere Fans derartige Kategorisierungsversuche als sinnlos und einschränkend.[35]

Dem ursprünglichen Heavy Metal – vor allem dem der NWoBHM – ist heute der Power Metal am nächsten. Vor allem ältere Metal-Anhänger zählen noch den Hard Rock selbst zum Heavy Metal, da letzterer sich aus diesem entwickelt hatte, was die Abgrenzung beider Genres anfangs erschwerte. Massenkompabilität erreichte aus diesem Bereich besonders der Glam Metal, der eher dem Hard Rock als dem Metal zuzuordnen ist.

Der Speed Metal und der Thrash Metal gehen von diesem Bereich fließend über in das weite Feld des Extreme Metal. Wichtig sind dort der Death Metal und der Black Metal, gelegentlich wird auch der Doom Metal dazu gezählt.

Es existieren zahlreiche weitere Substile – z. B. Progressive Metal, Folk Metal – und die Übergänge sind untereinander meist fließend. Beispiele für Übergänge zu anderen Musikarten sind der Gothic Metal, der Industrial Metal, der Nu Metal, der Folk-, Pagan- und Viking Metal, der Grind- und der Metalcore.

Während es einerseits ein starkes Gemeinschaftsgefühl unter den Metal-Fans gibt, herrschen besonders zwischen den fanatischeren Anhängern einzelner Richtungen oft Animositäten. Die Strömungen definieren sich in vielen Fällen nicht nur rein musikalisch, sondern hinter ihnen stehen nicht selten auch eigene Subszenen im Metal. In einigen Fällen wird die Ideologie sogar als einziges Kriterium zur Unterscheidung verwendet, so zum Beispiel beim christlichen Metal, der sich ausschließlich über den christlichen Hintergrund seiner Texte definiert, aber in musikalischer Hinsicht praktisch das ganze Spektrum der Metal-Substile abdeckt. So werden Bands mit typischem, nordisch inspiriertem Black-Metal-Klang, aber christlichen Texten, aufgrund der satanistischen Prägung des Black Metal als mit diesem Begriff unvereinbar gesehen und deshalb auch als „Unblack Metal“ bezeichnet. Ähnlich sind auch Richtungen wie True Metal und Viking Metal entschieden durch ihr Gedankengut bestimmt. Besonders umstritten innerhalb der Metal-Szene sind der Glam Metal[36] und der Nu Metal,[36] da diese mehr am Mainstream orientiert sind als die meisten anderen Stile des Metal. Insbesondere True-Metal-Bands wie Manowar stehen diesen Substilen sehr ablehnend gegenüber und bezeichnen sie abwertend als False Metal sowie deren Anhänger als Poser. Andererseits sind Vertreter des musikalisch von anderen Substilen nicht klar abgrenzbaren True Metal immer wieder dem Vorwurf der Selbstüberschätzung ausgesetzt, da sie für sich beanspruchen würden, die „wahren Metalheads bzw. Metaller“ zu sein und sich somit nach Auffassung von Kritikern der Lächerlichkeit preisgäben.

Rezeption

Innere Rezeption

In den Augen der Fans zeichnet sich die Musik vor allem durch ihre Intensität und Authentizität aus. Erstere Eigenschaft lässt sich vor allem mit ihrer Lautstärke, ihrem straffen Rhythmus, der oft hohen Geschwindigkeit, ihrem Spiel von Dissonanz und Konsonanz sowie ggf. anderen Elementen wie Komplexität und Virtuosität begründen.[25] Der Hang zum Authentischen zieht sich durch die gesamte Subkultur und drückt sich unter anderem in dem Anspruch an die Musiker aus, dass sie ihre Musik selber schreiben und sich nicht durch kurzlebige Trends beeinflussen lassen. Zwischen den Bands und Fans bestehen trotz klarer Grenzen enge Verbindungen, was auch als Merkmal der Folk-Musik gilt, weshalb auch die Existenz eines folkloristischen Ideals im Metal oder sogar die Einordnung des Metal als Folk-Musik (über den Folk Metal hinaus) diskutiert werden.[25] Im Gegensatz zum kurzlebigen Pop, in dem den jeweils neuesten Liedern gegenüber älteren Priorität eingeräumt wird, zeigt sich im Metal ein starkes musikalisches Traditionsbewusstsein[25] sowohl im Aufgreifen von Folk- und klassischer Musik[25][24] als auch hinsichtlich der Klassiker der jeweiligen Subgenres. Fällt eine Band unter Verdacht, „kommerziell“ zu sein (wofür insbesondere bei extremeren Substilen häufig bereits geringer kommerzieller Erfolg ausreicht), so betrachten das oft nicht wenige Metal-Fans als „Verrat“ am Metal.

Verhältnis zu anderen Subkulturen

 

In den Anfangstagen des Metals wurde das Genre selbst innerhalb der noch deutlich weniger als heute ausdifferenzierten Rockkultur als geringwertig angesehen. Noch bis in die 1990er Jahre charakterisierte das in Deutschland einflussreiche „Rock-Lexikon“ von Barry Graves und Siegfried Schmidt-Joos (Heavy) Metal als „extrem verstärkten, bombastischen Rocksound, der vor allen Dingen weiße, junge Männer aus niederen Bildungsschichten mit Sexualängsten anzog“ und attestierte dem Genre einen „ohnehin limitierten musikalischen Gehalt.“[37]

In der Szene ist häufig eine Abneigung gegenüber „nicht handgemachter“ Musik verbreitet. So halten Hip-Hopper in der Metal-Szene häufig als Feindbild her, ihre musikalischen Vorlieben werden als niveaulos oder oberflächlich angesehen. Die teilweise vorgenommene Stereotypisierung der Hip-Hopper zu aggressiven, wenig intelligenten Proleten wird von vielen Webseiten auf satirische Art und Weise bis ins Extrem geführt, von vielen Metal-Anhängern aber als intolerant abgelehnt. Andererseits kommt es immer wieder auch zu Kollaborationen mit Musikern aus anderen Bereichen, wie z. B. aus dem Hip-Hop, besonders im Crossover (Anthrax) oder im Nu Metal (Korn, Limp Bizkit).

Aufgrund sich teilweise überschneidender Hörgewohnheiten treten Metal-Fans beispielsweise auf Festivals und Konzerten häufig in Kontakt zu Goths, Punks, Rockern, Fans härterer elektronischer Musik, Hardcore-Fans oder anderen Vertretern des alternativen Spektrums der Musik. Zu musikorientierten Subkulturen außerhalb des alternativen Spektrums existieren grundsätzlich keine besonders gefärbten Kontakte.

Verhältnis zur Öffentlichkeit

Während einige Bands aus dem Metal-Bereich und – abhängig von Trends und dem jeweiligen Zeitgeist – auch ganze Sparten in der Öffentlichkeit Gehör finden und ihre Musik von einem breiten Publikum konsumiert wird, wird der Metal auch mit vielen Vorurteilen verbunden.

Kritische Blicke von Außenstehenden werden durch vielerlei Faktoren ausgelöst. Ein gewisses Unwissen zeigt sich beispielsweise darin, dass manche Menschen einen Metaller nicht von einem Punk oder Goth unterscheiden können. Die oftmals langen Haare wurden als feminin und bei Männern als obskur aufgefasst, da in Europa moderne Männer grundsätzlich Kurzhaarfrisuren trügen. Die Toleranz ist allerdings seit den 1960ern generell größer geworden.

Ähnlich wie gewaltthematisierende Filme, Comics oder Computerspiele wird auch Metal manchmal als jugendgefährdend eingestuft. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Metal mit seiner Tendenz zur Thematisierung von konfliktreichen Aspekten des Lebens negative Auswirkungen auf die Psyche von Jugendlichen haben kann. Das geht teilweise soweit, dass Metal für Suizide oder Amokläufe von Jugendlichen verantwortlich gemacht wird. Mehrfach standen so schon Bands wie Marilyn Manson oder Slipknot am Pranger.

Besonders in den 1960ern tendierte man dazu, Rockmusik generell als verdummenden, primitiven Krach zu bezeichnen, welcher sich schädigend auf die Moral der Hörer auswirken würde. Während diese Einstellung aus dem Alltag weitestgehend verschwunden ist, lebt sie als übertriebenes Klischee weiterhin fort, beispielsweise in den Zeichentrickfiguren Beavis and Butt-Head.

Ein populärer Mythos sind die sogenannten Rückwärtsbotschaften. Angeblich wurden in Metal-Titeln rückwärts aufgenommene Tonbotschaften versteckt, die den Hörer unterbewusst beeinflussen würden. Die Existenz solcher versteckter Botschaften wurde jedoch bis heute nicht nachgewiesen, die Wirkung als Methode mentaler Beeinflussung sogar durch wissenschaftliche Studien widerlegt. Allerdings machen sich einige Bands diesen Mythos zu eigen und platzieren absichtlich rückwärts gesprochene Nachrichten auf ihren Alben.

Weiterhin existent ist die Vorstellung, in der Metal-Szene bestehe ein Hang zum Satanismus. Dieser oder andere Formen des Okkultismus spielen in den meisten Sparten keine ernsthafte Rolle, sie dienen in der Regel allenfalls zur bewussten Provokation[38][39][40][41] und Rebellion und der Betonung der eigenen Freiheit[39],[41] wenngleich viele Metal-Fans tendenziell eher kirchenkritisch eingestellt sind bzw. Religion ablehnen. Eine ernsthafte Beschäftigung mit dem philosophischen sowie religiösen Satanismus ist beinahe ausschließlich im Black Metal auffindbar, bei dem ein religiöser Hintergrund als allgemein gegeben anzusehen ist[42].[43]

Ein in sehr weite Bereiche der Populärkultur eingegangener Teil der Metal-Kultur ist die im deutschen Sprachraum meist Pommesgabel oder Frittenstecher genannte Mano cornuta. Dieser Handgruß wurde durch Konzerte von Ronnie James Dio populär und wurde auch in anderen Bereichen der Rockmusik bekannt. Laut einiger Quellen stelle die Pommesgabel den Kopf des Satans dar. Bei Konzerten wird sie im Takt gezeigt. Oft ist das mit Headbangen verbunden.

Einige Metal-Bands können sich über Jahre hinweg eines hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrades erfreuen. Beispiele dafür sind Black Sabbath, Iron Maiden, Metallica, Megadeth, Judas Priest, Slayer oder Manowar. Allgemein hat die Bedeutung des Metal im kommerziellen Mainstream aber im Laufe der Zeit geschwankt. Während in den 1970ern die New Wave of British Heavy Metal kommerzielle Erfolge hatte, war in den 1980ern vor allem der so genannte Glam Metal ein extrem dominanter Bestandteil der Musikcharts. Obwohl dieser von Teilen der Szene als kommerziell abgelehnt wurde, prägte er seinerzeit dennoch das Bild des Metal als einen auf sexuellen Exzentrismus fokussierten, oberflächlichen Musikstil. Nachdem dieser seine Massenpopularität verloren hatte, spielte im Mainstream der Metal nur noch eine sehr geringe Rolle. Kommerziell erfolgreich wurde Metal auf breiterer Basis erst wieder Mitte der 1990er durch die Vertreter des Nu Metal.

In Norwegen ist der Black Metal mit seiner Kultur und seinen Akteuren sogar ein fester Begriff und findet breites Interesse in den Medien. Die meisten Menschen dort kennen Bands wie Darkthrone oder Emperor zumindest vom Namen her, das Osloer Inferno Metal Festival Norway wurde im Fernsehen übertragen.

Kultur

Während zahlreiche Bands allgemein bekannt sind und den Musikstil Metal auch einem sehr großen Publikum zugänglich gemacht haben, sind viele Stilrichtungen des Metal reiner Untergrund, dort ist Metal nicht nur eine musikalische Kunstform, sondern zugleich auch Selbstausdruck dahinter stehender Subkulturen, ihres Gedankengutes und ihrer Ideale. Nicht nur musikalisch finden diese Ausdruck, sondern z. B. auch in verschiedenen Kleidungsstilen, erwähnenswert sind hier sicher Band-Shirts.[44]

Politische Ansichten

Die politische Gesinnung innerhalb der Szene weicht nicht allgemein von der der übrigen Gesellschaft ab. Generell definiert sich die Szene nicht als politisch, Teile davon setzen sich jedoch kritisch mit Gesellschaftsordnungen und politischen Kontexten auseinander.

Einige Bands vertreten explizit linke politische Ansätze, beispielsweise Napalm Death, Misery Index, Dying Fetus, Heaven Shall Burn, Carcass und Kreator. Auf der anderen Seite findet sich in Teilen der Szene auch ein Hang zum Rechtsextremismus, insbesondere im National Socialist Black Metal (NSBM), der in den 1990er Jahren aus einem Teil der Black-Metal-Szene entstand, sich teilweise von dieser isolierte und enge Kontakte zum Rechtsrock-Milieu pflegt. Bekannte Vertreter dieser Strömung sind u. a. Graveland und Absurd.

Daneben gibt es in der Ästhetik des Metal auch eine Tradition des Umgangs mit heidnischer, völkischer bis hin zu rechtsextremer Symbolik, auch ohne einen rechtsextremistischen Hintergrund.

Auftreten

In der Szene lassen sich bestimmte Präferenzen in Bezug auf Kleidung und Styling beobachten, die je nach Subgenre und Zeit stark variieren können.

Lange Haare sind nach wie vor, insbesondere im traditionellen Bereich der Metal-Szene, weit verbreitet. Typische Kleidungsstücke sind darüber hinaus vor allem T-Shirts mit Schriftzug, Album-Cover oder Symbolik einer Band als Aufdruck, wodurch man seine subkulturelle Zugehörigkeit zu erkennen gibt.[45] Traditionell von Bedeutung war die ab 1980 von englischen Rocker-Clubs in die Metal-Szene übernommene[46] Kutte, eine Jeans- oder Lederweste, auf der Metal-Fans diverse Aufnäher anbringen, um ihre musikalischen Präferenzen und andere Einstellungen deutlich zu machen. Vor allem im Power Metal trifft man auf enge, schwarze Lederkleidung. Diese wurde in den 1980ern in der Szene durch Judas-Priest-Sänger Rob Halford populär, der diesen Stil wiederum der Rocker-[44] und BDSM-Szene entnommen hatte,[44][47] mit dem Auftreten der Band die Grenzen zum Homoerotizismus überschritt[48] und sich als erster Metal-Sänger öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte.

Im Bereich Schmuck ist Silberschmuck in Form von Ketten, Ringen und Ohrringen beliebt, vor allem jedoch Leder- und Nietenschmuck, wie Gürtel, Armband oder Halsband.

Visualisierungen

Typisch für viele Metal-Genres ist die große Rolle, die die optische Präsentation des musikalischen Materials spielt. Die Cover und Beihefte sind relativ oft mit komplexen Zeichnungen zur Untermalung der Thematik bzw. der Atmosphäre auf optischer Ebene gestaltet. Auf den Covers wird meist auf Bilder der jeweiligen Band verzichtet. Dagegen besitzen manche Gruppen eigene Maskottchen, denen eine zentrale Position auf dem Plattencover zukommt. Das bekannteste Beispiel ist der Zombie Eddie von Iron Maiden, aber auch andere Bands wie Motörhead (Snaggletooth), Megadeth (Vic Rattlehead) oder Running Wild (Adrian) verwenden zur Visualisierung die immer gleichen Figuren. Im Gegensatz dazu sind beispielsweise im Pop-Bereich mehrheitlich Fotoaufnahmen der Künstler auf den CD-Covers anzutreffen.

Ein weiterer für den Metal typischer Aspekt ist die Art der Darstellung der Bandnamen auf Plattencovern und Merchandising-Artikeln. So stellen viele Bands ihren Namen in einer leicht voneinander abzugrenzenden Art dar und behalten diese Darstellung über die Jahre bei. Vorwiegend im Death- und Black Metal finden sich auch bis zur Unleserlichkeit verzierte Schriftzüge von Bandnamen, die teils nur noch von „Eingeweihten“ entziffert werden können.

Szenemedien

Die Bandbreite an Printmedien ist im Metal im Vergleich zu anderen Szenen relativ umfangreich. Einer der Vorreiter war seit 1980 das niederländische Blatt Aardschok das als erste Publikation ausschließlich über Metal berichtete (wobei dieser nicht vom Hard Rock abgegrenzt wurde),[49] seit 1981 erschien in englischer Sprache Kerrang!. Neben den beiden größten deutschsprachigen Publikationen, der ursprünglich eher auf traditionellen Metal ausgerichteten Zeitschrift Rock Hard und dem Metal Hammer gibt es noch zahlreiche kleinere Zeitschriften, wie Metal Heart, Heavy, das Eternity Magazine, oder auch die auf extremere Spielarten spezialisierte Zeitschrift Legacy. Außerdem widmen sich einige Fans dem Vertrieb eigener Fanzines. Diese zählen neben Konzerten[50][51], Festivals[52] und Tape-Trading[50] zu den wichtigen Kommunikationswegen unter Metallern.[50]

In den 1980er und 1990er Jahren gab es auch Fernsehsendungen, die sich mit dem Metal beschäftigten, dazu gehörten u. a. Hard ’n Heavy (musicbox/Tele 5, 1983-1991), moderiert von Annette Hopfenmüller, MOSH (RTL Plus, 1988-1989), moderiert von Sabina Classen (Holy Moses) und Götz Kühnemund, Metalla (VIVA, 1993-1998), moderiert von Ralph Krieger, Adam Turtle und Markus Kavka, und Virus (VIVA2, 1998-1999).

International wurde vor allem die Sendung Headbangers Ball populär. Sie wurde in den USA (MTV, 1987-1995), moderiert von Kevin Seal (1987–1988), Adam Curry (1988–1990) und Riki Rachtman (1990–1995), und parallel dazu in Europa (MTV Europe, 1990-1997), moderiert von Kristiane Backer (1990) und Vanessa Warwick (1991–1997), ausgestrahlt.

Seither sind spezifische Heavy-Metal-Sendungen im Fernsehen sehr selten anzutreffen. Als eine der letzten Sendungen wurde das unmoderierte Hell’s Kitchen auf VIVA abgesetzt, das in halbstündiger Laufzeit Videoclips präsentierte. Videos werden gegenwärtig auf label-eigenen DVDs vertrieben, als Beilage der obengenannten Zeitschriften oder vor allem über Label-Kanäle und Band-Profile bei Videoplattformen wie YouTube oder MySpace veröffentlicht. In diesem Zusammenhang tragen auch Online-Magazine zur Verbreitung der Videos bei. Das Internet konnte sich mit Online-Magazinen wie Powermetal.de, Vampster oder metal.de und -Communitys (Foren, etc.) als weiteres wichtiges Kommunikationsmedium etablieren. In Regionen, wo es mitunter keine Live-Auftritte gibt, kommt Aufnahmen und anderen Kommunikationswegen eine zentrale Bedeutung zu.[50]

Internationalität

Heavy Metal entstand ursprünglich im britischen Raum, der bis in die frühen 1980er Jahre auch dominanter Teil der Subkultur blieb. Mit dem Aufkommen des Thrash Metal in der ersten Hälfte der 1980er, der größtenteils von US-amerikanischen und deutschen Bands geprägt wurde, änderte sich das. Mit der folgenden Stilexplosion der 1980er Jahre wurde besonders Skandinavien bedeutend für die Weiterentwicklung der verschiedenen Metal-Stile, aber auch in anderen Regionen der Welt begannen sich eigenständige Metal-Szenen zu entwickeln. Mit Blick auf die Extreme-Metal-Szene resümierte Keith Kahn-Harris zur Struktur der Metal-Szene: „Die Szene ist global, enthält darin aber quasi-autonome lokale Szenen in den meisten Ländern der Welt.“.[53] Heute ist Metal ein Phänomen geworden, das in fast allen Ländern der Welt beheimatet ist, die Online-Datenbank Encyclopaedia Metallum weist Metal-Bands in über 130 Ländern nach, darunter Ländern wie Botswana, Kuba, Grönland, Iran, Myanmar, Madagaskar und Pakistan.[54]

Nordafrika und Naher Osten

In Nordafrika sowie dem Nahen Osten finden sich überall Metal-Szenen. In muslimisch geprägten Gesellschaften stehen sie unter mehr oder weniger starkem Druck, der von allgemeinem gesellschaftlichen Misstrauen bis zu staatlichen Einschränkungen und Sanktionen reicht. Dabei sind es insbesondere aus satanistischen Topoi des Metal abgeleitete Verdächtigungen, die vor dem Hintergrund religiösen Konservatismus der Mehrheitsgesellschaft zu Konflikten führen.

In Marokko begann sich Mitte der 1990er eine Metal-Szene zu entwickeln, Pioniere wie Immortal Spirit verbanden Metal und heimische Musik. Anfang der 2000er war Metal dann eine verbreitete Jugendbewegung. 2003 wurden dann 14 Metal-Musiker und -Fans unter dem Vorwurf, zu einem „internationalen Kult der Teufelsanbetung“ beizutragen, zu Gefängnisstrafen verurteilt. Die Verurteilung führte zu Protesten sowie einem Metal-Konzert vor dem Parlamentsgebäude. Aus der Auseinandersetzung ging die Metal-Bewegung Marokkos gestärkt hervor, wenige Jahre später wurde die rein weibliche Thrash-Metal-Band Mystik Moods in den königlichen Palast eingeladen. Die Affäre wurde im 2007 in Marokko erfolgreichen und international beachteten Film Les Anges de Satan verfilmt.[55]

Auch in Ägypten konstituierte sich in den 1990ern – von Anfang an unter gesellschaftlichem Druck – eine Metal-Szene. Als Zeitungen 1997 Konzertfotos mit umgedrehten Kreuzen zeigten, wurden über 100 Jugendliche als Teufelsanbeter verhaftet. Eine gesellschaftliche Solidarisierung wie in Marokko blieb aber aus, das öffentliche Bild von Metalheads bestimmten Zeitungen, die sie beschrieben als „tätowierte, teufelsanbetende Jugendliche, die Orgien abhielten, Katzen häuteten und ihre Namen mit Rattenblut“ an Wände schrieben.[56] Unter dem Druck von Öffentlichkeit und Regierung kollabierte die Szene, Musiker gaben auf und lang blieb die Metal-Szene eingeschüchtert. Erst langsam wuchs sie im neuen Jahrtausend wieder. Musikalisch stach zu dieser Zeit besonders die als „beste Death-Metal-Band Ägyptens, wenn nicht des Mittleren Ostens und Nordafrikas“[57] gelobte Band Scarab (vormals Hatesuffocation) heraus.[58]

Ähnlich wie in Ägypten verlief die Entwicklung im Libanon. Seit dem Libanesischen Bürgerkrieg hatte sich in der kulturell liberalen Hauptstadt Beirut eine Metal-Szene formiert, von den Behörden als politisch verstanden, misstrauisch beäugt und schikaniert. Als sich 1997 ein Metalhead und Sohn eines Armeegenerals das Leben nahm, löste das eine Verfolgungswelle bis hin zu Verhaftungen aus, Tonträger von Bands wie Nirvana und Metallica wurden zeitweise verboten. Nur langsam kam die Szene wieder in Gang, neben gemäßigten Pop-Metal-/Hard-Rock-Bands wie Blend und The Kordz entstand aus ihren Reihen auch eine der erfolgreichsten arabischen Extreme-Metal-Bands, die Death-Metal-Band Oath to Vanquish.[59]

Von vornherein nur unter strengen Einschränkungen kann Metal in extrem religiösen Gesellschaften wie Saudi-Arabien oder dem Iran gelebt werden. Aus Saudi-Arabien wurden Verhöre wegen des Tragens langer Haare und Arreste wegen des Tragens von Slayer-T-Shirts berichtet, bei Konzerten im Iran werden Stücke ausschließlich instrumental gespielt, um so einen konfrontativen Eindruck zu vermeiden.


Quelle: Wikipedia

English

Heavy metal (or simply metal) is a genre of rock music[1] that developed in the late 1960s and early 1970s, largely in the United Kingdom and the United States.[2] With roots in blues rock and psychedelic rock,[3] the bands that created heavy metal developed a thick, massive sound, characterized by highly amplified distortion, extended guitar solos, emphatic beats, and overall loudness. Heavy metal lyrics and performance styles are sometimes associated with masculinity, aggression, and machismo.[3]

The first heavy metal bands such as Led Zeppelin, Black Sabbath and Deep Purple attracted large audiences, though they were often derided by critics, a status common throughout the history of the genre. During the mid-1970s, Judas Priest helped spur the genre's evolution by discarding much of its blues influence;[4][5] Motörhead introduced a punk rock sensibility and an increasing emphasis on speed. Beginning in the late 1970s, bands in the new wave of British heavy metal such as Iron Maiden and Saxon followed in a similar vein. Before the end of the decade, heavy metal fans became known as "metalheads" or "headbangers".

During the 1980s, glam metal became a commercial force with groups such as Mötley Crüe and Poison. Underground scenes produced an array of more aggressive styles: thrash metal broke into the mainstream with bands such as Metallica, Megadeth, Slayer, and Anthrax, while other extreme subgenres of metal such as death metal and black metal remain subcultural phenomena. Since the mid-1990s popular styles have further expanded the definition of the genre. These include groove metal (with bands such as Pantera) and nu metal (with bands such as Slipknot, Korn and Linkin Park), the latter of which often incorporates elements of grunge and hip hop.

Characteristics

Heavy metal is traditionally characterized by loud distorted guitars, emphatic rhythms, dense bass-and-drum sound, and vigorous vocals. Metal subgenres variously emphasize, alter, or omit one or more of these attributes. New York Times critic Jon Pareles writes, "In the taxonomy of popular music, heavy metal is a major subspecies of hard-rock—the breed with less syncopation, less blues, more showmanship and more brute force."[6] The typical band lineup includes a drummer, a bassist, a rhythm guitarist, a lead guitarist, and a singer, who may or may not be an instrumentalist. Keyboard instruments are sometimes used to enhance the fullness of the sound.[7]

The electric guitar and the sonic power that it projects through amplification has historically been the key element in heavy metal.[8] The heavy metal guitar sound comes from a combined use of high volumes and heavy distortion.[9] Guitar solos are "...an essential element of the heavy metal code...that underscores the significance of the guitar" to the genre.[10] Most heavy metal songs "...featur[e] at least one guitar solo",[11] which is "...a primary means through which the heavy metal performer expresses virtuosity."[12] One exception is nu metal bands, which tend to omit guitar solos.[13] With rhythm guitar parts, the "heavy crunch sound in heavy metal...[is created by] palm muting" the strings with the picking hand and using distortion.[14] Palm muting creates a tighter, more precise sound and it emphasizes the low end.[15]

The lead role of the guitar in heavy metal often collides with the traditional "frontman" or bandleader role of the vocalist, creating a musical tension as the two "contend for dominance" in a spirit of "affectionate rivalry".[7] Heavy metal "demands the subordination of the voice" to the overall sound of the band. Reflecting metal's roots in the 1960s counterculture, an "explicit display of emotion" is required from the vocals as a sign of authenticity.[16] Critic Simon Frith claims that the metal singer's "tone of voice" is more important than the lyrics.[17]

The prominent role of the bass is also key to the metal sound, and the interplay of bass and guitar is a central element. The bass guitar provides the low-end sound crucial to making the music "heavy".[18] The bass plays a "...more important role in heavy metal than in any other genre of rock."[19] Metal basslines vary widely in complexity, from holding down a low pedal point as a foundation to doubling complex riffs and licks along with the lead and/or rhythm guitars. Some bands feature the bass as a lead instrument, an approach popularized by Metallica's Cliff Burton with his heavy emphasis on bass guitar solos and use of chords while playing bass in the early 1980s.[20]

The essence of metal drumming is creating a loud, constant beat for the band using the "trifecta of speed, power, and precision".[21] Metal drumming "requires an exceptional amount of endurance", and drummers have to develop "considerable speed, coordination, and dexterity...to play the intricate patterns" used in metal.[22] A characteristic metal drumming technique is the cymbal choke, which consists of striking a cymbal and then immediately silencing it by grabbing it with the other hand (or, in some cases, the same striking hand), producing a burst of sound. The metal drum setup is generally much larger than those employed in other forms of rock music.[18] Black metal, death metal and some "mainstream metal" bands "...all depend upon double-kicks and blast beats."[23]

In live performance, loudness—an "onslaught of sound," in sociologist Deena Weinstein's description—is considered vital.[8] In his book Metalheads, psychologist Jeffrey Arnett refers to heavy metal concerts as "the sensory equivalent of war."[24] Following the lead set by Jimi Hendrix, Cream and The Who, early heavy metal acts such as Blue Cheer set new benchmarks for volume. As Blue Cheer's Dick Peterson put it, "All we knew was we wanted more power."[25] A 1977 review of a Motörhead concert noted how "excessive volume in particular figured into the band's impact."[26] Weinstein makes the case that in the same way that melody is the main element of pop and rhythm is the main focus of house music, powerful sound, timbre, and volume are the key elements of metal. She argues that the loudness is designed to "sweep the listener into the sound" and to provide a "shot of youthful vitality."[8]

In relation to the gender composition of heavy metal bands, it has been said that "[h]eavy metal performers are almost exclusively male"[27] "...[a]t least until the mid-1980s" [28] apart from "...exceptions such as Girlschool."[27] However, "...now [in the 2010s] maybe more than ever–strong metal women have put up their dukes and got down to it",[29] "carv[ing] out a considerable place for [them]selves."[30]

Musical language

Rhythm and tempo

The rhythm in metal songs is emphatic, with deliberate stresses. Weinstein observes that the wide array of sonic effects available to metal drummers enables the "rhythmic pattern to take on a complexity within its elemental drive and insistency".[18] In many heavy metal songs, the main groove is characterized by short, two-note or three-note rhythmic figures—generally made up of 8th or 16th notes. These rhythmic figures are usually performed with a staccato attack created by using a palm-muted technique on the rhythm guitar.[31]

Brief, abrupt, and detached rhythmic cells are joined into rhythmic phrases with a distinctive, often jerky texture. These phrases are used to create rhythmic accompaniment and melodic figures called riffs, which help to establish thematic hooks. Heavy metal songs also use longer rhythmic figures such as whole note- or dotted quarter note-length chords in slow-tempo power ballads. The tempos in early heavy metal music tended to be "slow, even ponderous".[18] By the late 1970s, however, metal bands were employing a wide variety of tempos. In the 2000s decade, metal tempos range from slow ballad tempos (quarter note = 60 beats per minute) to extremely fast blast beat tempos (quarter note = 350 beats per minute).[22]

Harmony

One of the signatures of the genre is the guitar power chord.[32] In technical terms, the power chord is relatively simple: it involves just one main interval, generally the perfect fifth, though an octave may be added as a doubling of the root. When power chords are played on the lower strings at high volumes and with distortion, additional low frequency sounds are created, which add to the "...weight of the sound" and create an effect of "...overwhelming power".[33] Although the perfect fifth interval is the most common basis for the power chord,[34] power chords are also based on different intervals such as the minor third, major third, perfect fourth, diminished fifth, or minor sixth.[35] Most power chords are also played with a consistent finger arrangement that can be slid easily up and down the fretboard.[36]

Typical harmonic structures

Heavy metal is usually based on riffs created with three main harmonic traits: modal scale progressions, tritone and chromatic progressions, and the use of pedal points. Traditional heavy metal tends to employ modal scales, in particular the Aeolian and Phrygian modes.[37] Harmonically speaking, this means the genre typically incorporates modal chord progressions such as the Aeolian progressions I-VI-VII, I-VII-(VI), or I-VI-IV-VII and Phrygian progressions implying the relation between I and ♭II (I-♭II-I, I-♭II-III, or I-♭II-VII for example). Tense-sounding chromatic or tritone relationships are used in a number of metal chord progressions.[38][39] In addition to using modal harmonic relationships, heavy metal also uses "...pentatonic and blues-derived features."[40]

The tritone, an interval spanning three whole tones—such as C and F#—was a forbidden dissonance in medieval ecclesiastical singing, which led monks to call it diabolus in musica—"the devil in music".[41]

Heavy metal songs often make extensive use of pedal point as a harmonic basis. A pedal point is a sustained tone, typically in the bass range, during which at least one foreign (i.e., dissonant) harmony is sounded in the other parts.[42] According to Robert Walser, heavy metal harmonic relationships are "...often quite complex" and the harmonic analysis done by metal players and teachers is "...often very sophisticated."[43] In the study of heavy metal chord structures, it has been concluded that "...heavy metal music has proved to be far more complicated" than other music researchers had realized.[40]

Relationship with classical music

It has been stated that, alongside blues and R&B, the "assemblage of disparate musical styles known...as 'classical music'" has been a major influence on heavy metal since the genre's earliest days. Also that metal's "most influential musicians have been guitar players who have also studied classical music. Their appropriation and adaptation of classical models sparked the development of a new kind of guitar virtuosity [and] changes in the harmonic and melodic language of heavy metal."[44]

In an article written for Grove Music Online, Walser stated that the "1980s brought on ...the widespread adaptation of chord progressions and virtuosic practices from 18th-century European models, especially Bach and Antonio Vivaldi, by influential guitarists such as Ritchie Blackmore, Marty Friedman, Jason Becker, Uli Jon Roth, Eddie Van Halen, Randy Rhoads and Yngwie Malmsteen".[45] Kurt Bachmann of Believer has stated that "If done correctly, metal and classical fit quite well together. Classical and metal are probably the two genres that have the most in common when it comes to feel, texture, creativity."[46]

Although a number of metal musicians cite classical composers as inspiration, classical and metal are rooted in different cultural traditions and practices—classical in the art music tradition, metal in the popular music tradition. As musicologists Nicolas Cook and Nicola Dibben note, "Analyses of popular music also sometimes reveal the influence of 'art traditions.' An example is Walser's linkage of heavy metal music with the ideologies and even some of the performance practices of nineteenth-century Romanticism. However, it would be clearly wrong to claim that traditions such as blues, rock, heavy metal, rap or dance music derive primarily from "art music.'"[47]

Lyrical themes

According to scholars David Hatch and Stephen Millward, Black Sabbath, and the numerous metal bands that they inspired, have concentrated lyrically "on dark and depressing subject matter to an extent hitherto unprecedented in any form of pop music". They take as an example Sabbath's second album Paranoid (1970), which "included songs dealing with personal trauma—'Paranoid' and 'Fairies Wear Boots' (which described the unsavoury side effects of drug-taking)—as well as those confronting wider issues, such as the self-explanatory 'War Pigs' and 'Hand of Doom.'"[48] Deriving from the genre's roots in blues music, sex is another important topic—a thread running from Led Zeppelin's suggestive lyrics to the more explicit references of glam and nu metal bands.[49]

The thematic content of heavy metal has long been a target of criticism. According to Jon Pareles, "Heavy metal's main subject matter is simple and virtually universal. With grunts, moans and subliterary lyrics, it celebrates...a party without limits.... [T]he bulk of the music is stylized and formulaic."[6] Music critics have often deemed metal lyrics juvenile and banal, and others[50] have objected to what they see as advocacy of misogyny and the occult. During the 1980s, the Parents Music Resource Center petitioned the U.S. Congress to regulate the popular music industry due to what the group asserted were objectionable lyrics, particularly those in heavy metal songs.[51] Music critic Robert Christgau called metal "an expressive mode it sometimes seems will be with us for as long as ordinary white boys fear girls, pity themselves, and are permitted to rage against a world they'll never beat".[52]

Metal artists have had to defend their lyrics in front of the U.S. Senate and in court. In 1985, Twisted Sister frontman Dee Snider was asked to defend his song Under the Blade at a U.S. Senate hearing. At the hearing, the PMRC alleged that the song was about sadomasochism and rape; Snider stated that the song was about his bandmate's throat surgery.[53] In 1986, Ozzy Osbourne was sued because of the lyrics of his song Suicide Solution.[54] A lawsuit against Osbourne was filed by the parents of John McCollum, a depressed teenager who committed suicide allegedly after listening to Osbourne's song. Osbourne was not found responsible for the teen's death.[55] In 1990, Judas Priest was sued in American court by the parents of two young men who had shot themselves five years earlier, allegedly after hearing the subliminal statement "do it" in a Priest song. While the case attracted a great deal of media attention, it was ultimately dismissed.[51] In some predominantly Muslim countries, heavy metal has been officially denounced as a threat to traditional values. In countries such as Morocco, Egypt, Lebanon, and Malaysia, there have been incidents of heavy metal musicians and fans being arrested and incarcerated.[56]

Image and fashion

For certain artists and bands, visual imagery plays a large role in heavy metal. In addition to its sound and lyrics, a heavy metal band's "image" is expressed in album sleeve art, logos, stage sets, clothing, and music videos.[57]

Down-the-back long hair is the "most crucial distinguishing feature of metal fashion."[58] Originally adopted from the hippie subculture, by the 1980s and 1990s heavy metal hair "symbolised the hate, angst and disenchantment of a generation that seemingly never felt at home", according to journalist Nader Rahman. Long hair gave members of the metal community "the power they needed to rebel against nothing in general."[59]

The classic uniform of heavy metal fans consists of light colored, ripped frayed or torn blue jeans, black T-shirts, boots and black leather or jeans jackets.... T-shirts are generally emblazoned with the logos or other visual representations of favorite metal bands."[60] Metal fans also "appropriated elements from the S&M community (chains, metal studs, skulls, leather and crosses)." In the 1980s, a range of sources, from punk and goth music to horror films, influenced metal fashion.[61] Many metal performers of the 1970s and 1980s used radically shaped and brightly colored instruments to enhance their stage appearance.[62]

Fashion and personal style was especially important for glam metal bands of the era. Performers typically wore long, dyed, hairspray-teased hair (hence the nickname, "hair metal"); makeup such as lipstick and eyeliner; gaudy clothing, including leopard-skin-printed shirts or vests and tight denim, leather, or spandex pants; and accessories such as headbands and jewelry.[62] Pioneered by the heavy metal act X Japan in the late 1980s, bands in the Japanese movement known as visual kei—which includes many nonmetal groups—emphasize elaborate costumes, hair, and makeup.[63]

Physical gestures

Many metal musicians when performing live engage in headbanging, which involves rhythmically beating time with the head, often emphasized by long hair. The il cornuto, or devil horns, hand gesture, also widespread, was popularized by vocalist Ronnie James Dio while with Black Sabbath and Dio.[39] Although Gene Simmons of Kiss claims to have been the first to make the gesture on the 1977 Love Gun album cover, there is speculation as to who started the phenomenon.[64]

Attendees of metal concerts do not dance in the usual sense. It has been argued that this is due to the music's largely male audience and "extreme heterosexualist ideology." Two primary body movements that substitute for dancing: headbanging and an arm thrust that is both a sign of appreciation and a rhythmic gesture.[65] The performance of air guitar is popular among metal fans both at concerts and listening to records at home.[66] Thrash metal concerts have two elements that are not part of the other metal genres: moshing and stage diving, which "...were imported from the punk/hardcore subculture." [67] Moshing participants bump and jostle each other as they move in a circle in an area called the "pit" near the stage. Stage divers climb onto the stage with the band and then jump "...back into the audience".[67]

Fan subculture

It has been argued that heavy metal has outlasted many other rock genres largely due to the emergence of an intense, exclusionary, strongly masculine subculture.[68] While the metal fan-base is largely young, white, male, and blue-collar, the group is "tolerant of those outside its core demographic base who follow its codes of dress, appearance, and behavior".[69] Identification with the subculture is strengthened not only by the group experience of concert-going and shared elements of fashion, but also by contributing to metal magazines and, more recently, websites.[70] Attending live concerts in particular has been called the “holiest of heavy metal communions”.[71]

The metal scene has been characterized as a "subculture of alienation", with its own code of authenticity.[72] This code puts several demands on performers: they must appear both completely devoted to their music and loyal to the subculture that supports it; they must appear uninterested in mainstream appeal and radio hits; and they must never "sell out".[73] For the fans themselves, the code promotes "opposition to established authority, and separateness from the rest of society".[74]

Musician and filmmaker Rob Zombie observes, "Most of the kids who come to my shows seem like really imaginative kids with a lot of creative energy they don't know what to do with" and that metal is "outsider music for outsiders. Nobody wants to be the weird kid; you just somehow end up being the weird kid. It's kind of like that, but with metal you have all the weird kids in one place".[75] Scholars of metal have noted the tendency of fans to classify and reject some performers (and some other fans) as "poseurs" "who pretended to be part of the subculture, but who were deemed to lack authenticity and sincerity".[72][76]

Etymology

The origin of the term "heavy metal" in a musical context is uncertain. The phrase has been used for centuries in chemistry and metallurgy, where the periodic table organizes elements of both light and heavy metals (e.g., uranium). An early use of the term in modern popular culture was by countercultural writer William S. Burroughs. His 1962 novel The Soft Machine includes a character known as "Uranian Willy, the Heavy Metal Kid". Burroughs' next novel, Nova Express (1964), develops the theme, using heavy metal as a metaphor for addictive drugs: "With their diseases and orgasm drugs and their sexless parasite life forms—Heavy Metal People of Uranus wrapped in cool blue mist of vaporized bank notes—And The Insect People of Minraud with metal music".[77] Inspired by Burroughs' novels,[78] the term was used in the title of the 1967 album Featuring the Human Host and the Heavy Metal Kids by Hapshash and the Coloured Coat, which has been claimed to be its first use in the context of music.[79] The phrase was later lifted by Sandy Pearlman, who used the term to describe The Byrds for their supposed "aluminium style of context and effect", particularly on their album The Notorious Byrd Brothers (1968).[80]

Metal historian Ian Christe describes what the components of the term mean in "hippiespeak": "heavy" is roughly synonymous with "potent" or "profound," and "metal" designates a certain type of mood, grinding and weighted as with metal.[81] The word "heavy" in this sense was a basic element of beatnik and later countercultural slang, and references to "heavy music"—typically slower, more amplified variations of standard pop fare—were already common by the mid-1960s. Iron Butterfly's debut album, released in early 1968, was titled Heavy. The first use of "heavy metal" in a song lyric is in reference to a motorcycle in the Steppenwolf song "Born to Be Wild", also released that year:[82] "I like smoke and lightning/Heavy metal thunder/Racin' with the wind/And the feelin' that I'm under."

The first documented use of the phrase to describe a type of rock music identified to date appears in a review by Barry Gifford. In the May 11, 1968, issue of Rolling Stone, he wrote about the album A Long Time Comin' by U.S. band Electric Flag: "Nobody who's been listening to Mike Bloomfield—either talking or playing—in the last few years could have expected this. This is the new soul music, the synthesis of white blues and heavy metal rock."[83] In January 1970 Lucian K. Truscott IV reviewing Led Zeppelin II for the Village Voice described the sound as "heavy" and made comparisons with Blue Cheer and Vanilla Fudge.[84]

Other early documented uses of the phrase are from reviews by critic Mike Saunders. In the November 12, 1970 issue of Rolling Stone, he commented on an album put out the previous year by the British band Humble Pie: "Safe as Yesterday Is, their first American release, proved that Humble Pie could be boring in lots of different ways. Here they were a noisy, unmelodic, heavy metal-leaden shit-rock band with the loud and noisy parts beyond doubt. There were a couple of nice songs...and one monumental pile of refuse". He described the band's latest, self-titled release as "more of the same 27th-rate heavy metal crap".[85]

In a review of Sir Lord Baltimore's Kingdom Come in the May 1971 Creem, Saunders wrote, "Sir Lord Baltimore seems to have down pat most all the best heavy metal tricks in the book".[86] Creem critic Lester Bangs is credited with popularizing the term via his early 1970s essays on bands such as Led Zeppelin and Black Sabbath.[87] Through the decade, heavy metal was used by certain critics as a virtually automatic putdown. In 1979, lead New York Times popular music critic John Rockwell described what he called "heavy-metal rock" as "brutally aggressive music played mostly for minds clouded by drugs",[88] and, in a different article, as "a crude exaggeration of rock basics that appeals to white teenagers".[89]

Coined by Black Sabbath drummer, Bill Ward, "downer rock" was one of the earliest terms used to describe this style of music and was applied to acts such as Sabbath and Bloodrock. Classic Rock magazine described the downer rock culture revolving around the use of Quaaludes and the drinking of wine.[90] Later the term would be replaced by "heavy metal".[91]

The terms "heavy metal" and "hard rock" have often been used interchangeably, particularly in discussing bands of the 1970s, a period when the terms were largely synonymous.[92] For example, the 1983 Rolling Stone Encyclopedia of Rock & Roll includes this passage: "known for its aggressive blues-based hard-rock style, Aerosmith was the top American heavy-metal band of the mid-Seventies".[93]

History

Antecedents: 1950s to mid-1960s

Heavy metal's quintessential guitar style, built around distortion-heavy riffs and power chords, traces its roots to early 1950s Memphis blues guitarists such as Joe Hill Louis, Willie Johnson, and particularly Pat Hare,[94][95] who captured a "grittier, nastier, more ferocious electric guitar sound" on records such as James Cotton's "Cotton Crop Blues" (1954);[95] the late 1950s instrumentals of Link Wray, particularly "Rumble" (1958);[96] the early 1960s surf rock of Dick Dale, including "Let's Go Trippin'" (1961) and "Misirlou" (1962); and The Kingsmen's version of "Louie, Louie" (1963) which made it a garage rock standard.[97]

However, the genre's direct lineage begins in the mid-1960s. American blues music was a major influence on the early British rockers of the era. Bands like The Rolling Stones and The Yardbirds developed blues rock by recording covers of many classic blues songs, often speeding up the tempos. As they experimented with the music, the UK blues-based bands—and the U.S. acts they influenced in turn—developed what would become the hallmarks of heavy metal, in particular, the loud, distorted guitar sound.[25] The Kinks played a major role in popularising this sound with their 1964 hit "You Really Got Me".[98]

In addition to The Kinks' Dave Davies, other guitarists such as The Who's Pete Townshend and The Yardbirds' Jeff Beck were experimenting with feedback.[99][100] Where the blues rock drumming style started out largely as simple shuffle beats on small kits, drummers began using a more muscular, complex, and amplified approach to match and be heard against the increasingly loud guitar.[101] Vocalists similarly modified their technique and increased their reliance on amplification, often becoming more stylized and dramatic. In terms of sheer volume, especially in live performance, The Who's "bigger-louder-wall-of-Marshalls" approach was seminal.[102]

The combination of blues rock with psychedelic rock formed much of the original basis for heavy metal.[103] One of the most influential bands in forging the merger of genres was the British power trio Cream, who derived a massive, heavy sound from unison riffing between guitarist Eric Clapton and bassist Jack Bruce, as well as Ginger Baker's double bass drumming.[104] Their first two LPs, Fresh Cream (1966) and Disraeli Gears (1967), are regarded as essential prototypes for the future style. The Jimi Hendrix Experience's debut album, Are You Experienced (1967), was also highly influential. Hendrix's virtuosic technique would be emulated by many metal guitarists and the album's most successful single, "Purple Haze", is identified by some as the first heavy metal hit.[25]

During the late sixties, many psychedelic singers such as Arthur Brown, began to create outlandish, theatrical and often macabre performances; which in itself became incredibly influential to many metal acts.[105][106][107] Vanilla Fudge, whose first album also came out in 1967, has been called "one of the few American links between psychedelia and what soon became heavy metal".[108]

Origins: late 1960s and early 1970s

Critics disagree over who can be thought of as the first heavy metal band. Most credit either Led Zeppelin or Black Sabbath, with American commentators tending to favour Led Zeppelin and British commentators tending to favour Black Sabbath, though many give equal credit to both. A few commentators—mainly American—argue for other groups including Iron Butterfly, Steppenwolf or Blue Cheer.[109]

In 1968, the sound that would become known as heavy metal began to coalesce. That January, the San Francisco band Blue Cheer released a cover of Eddie Cochran's classic "Summertime Blues", from their debut album Vincebus Eruptum, that many consider the first true heavy metal recording.[110] The same month, Steppenwolf released its self-titled debut album, including "Born to Be Wild", which refers to "heavy metal thunder" in describing a motorcycle. In July, the Jeff Beck Group, whose leader had preceded Page as The Yardbirds' guitarist, released its debut record: Truth featured some of the "most molten, barbed, downright funny noises of all time," breaking ground for generations of metal ax-slingers.[111] In October, Page's new band, Led Zeppelin, made its live debut. The Beatles' White Album, which also came out that month, included "Helter Skelter", then one of the heaviest-sounding songs ever released by a major band.[112] The Pretty Things' rock opera S.F. Sorrow, released in December, featured "proto heavy metal" songs such as "Old Man Going" and "I See You".[113][114]

In this counterculture period MC5, who began as part of the Detroit garage rock scene, developed a raw distorted style that has been seen as a major influence on the future sound of both heavy metal and later punk music.[115][116] The Stooges also began to establish and influence a heavy metal and later punk sound, with songs such as "I Wanna Be Your Dog", featuring pounding and distorted heavy guitar power chord riffs.[117] Pink Floyd released two of their heaviest and loudest songs to date; "Ibiza Bar" and "The Nile Song", which was regarded as "one of the heaviest songs the band recorded".[118][119] King Crimson's debut album included 21st Century Schizoid Man, which was considered heavy metal by several critics.[120][121]

In January 1969, Led Zeppelin's self-titled debut album was released and reached number 10 on the Billboard album chart. In July, Zeppelin and a power trio with a Cream-inspired, but cruder sound, Grand Funk Railroad, played the Atlanta Pop Festival. That same month, another Cream-rooted trio led by Leslie West released Mountain, an album filled with heavy blues rock guitar and roaring vocals. In August, the group—now itself dubbed Mountain—played an hour-long set at the Woodstock Festival.[122]

Led Zeppelin defined central aspects of the emerging genre, with Page's highly distorted guitar style and singer Robert Plant's dramatic, wailing vocals.[123] Other bands, with a more consistently heavy, "purely" metal sound, would prove equally important in codifying the genre. The 1970 releases by Black Sabbath (Black Sabbath and Paranoid) and Deep Purple (In Rock) were crucial in this regard.[101]

Black Sabbath had developed a particularly heavy sound in part due to an industrial accident guitarist Tony Iommi suffered before cofounding the band. Unable to play normally, Iommi had to tune his guitar down for easier fretting and rely on power chords with their relatively simple fingering.[125] Deep Purple had fluctuated between styles in its early years, but by 1969 vocalist Ian Gillan and guitarist Ritchie Blackmore had led the band toward the developing heavy metal style.[126] In 1970, Black Sabbath and Deep Purple scored major UK chart hits with "Paranoid" and "Black Night", respectively.[127][128] That same year, two other British bands released debut albums in a heavy metal mode: Uriah Heep with Very 'Eavy... Very 'Umble and UFO with UFO 1. Bloodrock released their self-titled debut album, containing a collection of heavy guitar riffs, gruff style vocals and sadistic and macabre lyrics.[129] Budgie brought the new metal sound into a power trio context.[130] The occult lyrics and imagery employed by Black Sabbath and Uriah Heep would prove particularly influential; Led Zeppelin also began foregrounding such elements with its fourth album, released in 1971.[131]

On the other side of the Atlantic, the trend-setting group was Grand Funk Railroad, described as "the most commercially successful American heavy-metal band from 1970 until they disbanded in 1976, [they] established the Seventies success formula: continuous touring".[132] Other bands identified with metal emerged in the U.S., such as Blue Öyster Cult (1972), Aerosmith (1973) and Kiss (1974). In Germany, Scorpions debuted with Lonesome Crow in 1972. Blackmore, who had emerged as a virtuoso soloist with Deep Purple's Machine Head (1972), quit the group in 1975 to form Rainbow. These bands also built audiences via constant touring and increasingly elaborate stage shows.[101]

As described above, there are arguments about whether these and other early bands truly qualify as "heavy metal" or simply as "hard rock". Those closer to the music's blues roots or placing greater emphasis on melody are now commonly ascribed the latter label. AC/DC, which debuted with High Voltage in 1975, is a prime example. The 1983 Rolling Stone encyclopedia entry begins, "Australian heavy-metal band AC/DC".[133] Rock historian Clinton Walker writes, "Calling AC/DC a heavy metal band in the seventies was as inaccurate as it is today.... [They] were a rock 'n' roll band that just happened to be heavy enough for metal".[134] The issue is not only one of shifting definitions, but also a persistent distinction between musical style and audience identification: Ian Christe describes how the band "became the stepping-stone that led huge numbers of hard rock fans into heavy metal perdition".[135]

In certain cases, there is little debate. After Black Sabbath, the next major example is Britain's Judas Priest, which debuted with Rocka Rolla in 1974. In Christe's description,

"Black Sabbath's audience was...left to scavenge for sounds with similar impact. By the mid-1970s, heavy metal aesthetic could be spotted, like a mythical beast, in the moody bass and complex dual guitars of Thin Lizzy, in the stagecraft of Alice Cooper, in the sizzling guitar and showy vocals of Queen, and in the thundering medieval questions of Rainbow.... Judas Priest arrived to unify and amplify these diverse highlights from hard rock's sonic palette. For the first time, heavy metal became a true genre unto itself."[136]

Though Judas Priest did not have a top 40 album in the United States until 1980, for many it was the definitive post-Sabbath heavy metal band; its twin-guitar attack, featuring rapid tempos and a non-bluesy, more cleanly metallic sound, was a major influence on later acts.[4] While heavy metal was growing in popularity, most critics were not enamored of the music. Objections were raised to metal's adoption of visual spectacle and other trappings of commercial artifice,[137] but the main offense was its perceived musical and lyrical vacuity: reviewing a Black Sabbath album in the early 1970s, leading critic Robert Christgau described it as "dull and decadent...dim-witted, amoral exploitation."[138]

Mainstream: late 1970s and 1980s

Punk rock emerged in the mid-1970s as a reaction against contemporary social conditions as well as what was perceived as the overindulgent, overproduced rock music of the time, including heavy metal. Sales of heavy metal records declined sharply in the late 1970s in the face of punk, disco, and more mainstream rock.[137] With the major labels fixated on punk, many newer British heavy metal bands were inspired by the movement's aggressive, high-energy sound and "lo-fi", do it yourself ethos. Underground metal bands began putting out cheaply recorded releases independently to small, devoted audiences.[139]

Motörhead, founded in 1975, was the first important band to straddle the punk/metal divide. With the explosion of punk in 1977, others followed. British music papers such as the NME and Sounds took notice, with Sounds writer Geoff Barton christening the movement the "New Wave of British Heavy Metal".[140] NWOBHM bands including Iron Maiden, Saxon, and Def Leppard reenergized the heavy metal genre. Following the lead set by Judas Priest and Motörhead, they toughened up the sound, reduced its blues elements, and emphasized increasingly fast tempos.[141]

By 1980, the NWOBHM had broken into the mainstream, as albums by Iron Maiden and Saxon, as well as Motörhead, reached the British top 10. Though less commercially successful, other NWOBHM bands such as Venom and Diamond Head would have a significant influence on metal's development.[142] In 1981, Motörhead became the first of this new breed of metal bands to top the UK charts with No Sleep 'til Hammersmith.

The first generation of metal bands was ceding the limelight. Deep Purple had broken up soon after Blackmore's departure in 1975, and Led Zeppelin broke up following drummer John Bonham's death in 1980. Black Sabbath plagued with infighting and substance abuse, while facing fierce competition with their opening band, the Los Angeles band Van Halen.[143][144] Eddie Van Halen established himself as one of the leading metal guitarists of the era. His solo on "Eruption", from the band's self-titled 1978 album, is considered a milestone.[145] Van Halen's sound even crossed over into pop music when he was featured on the track "Beat It" by Michael Jackson (a US number 1 in February 1983).[146]

Inspired by Van Halen's success, a metal scene began to develop in Southern California during the late 1970s. Based on the clubs of L.A.'s Sunset Strip, bands such as Quiet Riot, Ratt, Mötley Crüe, and W.A.S.P. were influenced by traditional heavy metal of the earlier 1970s.[147] These acts incorporated the theatrics (and sometimes makeup) of glam metal or "hair metal" such as Alice Cooper and Kiss[148] Hair/glam metal bands were often visually distinguished by long, overworked hair styles accompanied by wardrobes which were sometimes considered cross-gender. The lyrics of these glam metal bands characteristically emphasized hedonism and wild behavior, including lyrics which involved sexual expletives and the use of narcotics.[149]

In the wake of the new wave of British heavy metal and Judas Priest's breakthrough British Steel (1980), heavy metal became increasingly popular in the early 1980s. Many metal artists benefited from the exposure they received on MTV, which began airing in 1981—sales often soared if a band's videos screened on the channel.[150] Def Leppard's videos for Pyromania (1983) made them superstars in America and Quiet Riot became the first domestic heavy metal band to top the Billboard chart with Metal Health (1983). One of the seminal events in metal's growing popularity was the 1983 US Festival in California, where the "heavy metal day" featuring Ozzy Osbourne, Van Halen, Scorpions, Mötley Crüe, Judas Priest, and others drew the largest audiences of the three-day event.[151]

Between 1983 and 1984, heavy metal went from an 8 percent to a 20 percent share of all recordings sold in the U.S.[152] Several major professional magazines devoted to the genre were launched, including Kerrang! (in 1981) and Metal Hammer (in 1984), as well as a host of fan journals. In 1985, Billboard declared, "Metal has broadened its audience base. Metal music is no longer the exclusive domain of male teenagers. The metal audience has become older (college-aged), younger (pre-teen), and more female".[153]

By the mid-1980s, glam metal was a dominant presence on the U.S. charts, music television, and the arena concert circuit. New bands such as L.A.'s Warrant and acts from the East Coast like Poison and Cinderella became major draws, while Mötley Crüe and Ratt remained very popular. Bridging the stylistic gap between hard rock and glam metal, New Jersey's Bon Jovi became enormously successful with its third album, Slippery When Wet (1986). The similarly styled Swedish band Europe became international stars with The Final Countdown (1986). Its title track hit number 1 in 25 countries.[154] In 1987, MTV launched a show, Headbanger's Ball, devoted exclusively to heavy metal videos. However, the metal audience had begun to factionalize, with those in many underground metal scenes favoring more extreme sounds and disparaging the popular style as "light metal" or "hair metal".[155]

One band that reached diverse audiences was Guns N' Roses. In contrast to their glam metal contemporaries in L.A., they were seen as much more raw and dangerous. With the release of their chart-topping Appetite for Destruction (1987), they "recharged and almost single-handedly sustained the Sunset Strip sleaze system for several years".[156] The following year, Jane's Addiction emerged from the same L.A. hard-rock club scene with its major label debut, Nothing's Shocking. Reviewing the album, Rolling Stone declared, "as much as any band in existence, Jane's Addiction is the true heir to Led Zeppelin".[157] The group was one of the first to be identified with the "alternative metal" trend that would come to the fore in the next decade. Meanwhile, new bands such as New York's Winger and New Jersey's Skid Row sustained the popularity of the glam metal style.[158]

Other metal genres: 1980s, 1990s, and 2000s

Many subgenres of heavy metal developed outside of the commercial mainstream during the 1980s[159] such as crossover thrash. Several attempts have been made to map the complex world of underground metal, most notably by the editors of AllMusic, as well as critic Garry Sharpe-Young. Sharpe-Young's multivolume metal encyclopedia separates the underground into five major categories: thrash metal, death metal, black metal, power metal, and the related subgenres of doom and gothic metal.[160]

In 1990, a review in Rolling Stone suggested retiring the term "heavy metal" as the genre was "ridiculously vague".[161] The article stated that the term only fueled "misperceptions of rock & roll bigots who still assume that five bands as different as Ratt, Extreme, Anthrax, Danzig and Mother Love Bone" sound the same.[161]

Thrash metal

Thrash metal emerged in the early 1980s under the influence of hardcore punk and the new wave of British heavy metal,[162] particularly songs in the revved-up style known as speed metal. The movement began in the United States, with Bay Area thrash metal being the leading scene. The sound developed by thrash groups was faster and more aggressive than that of the original metal bands and their glam metal successors.[162] Low-register guitar riffs are typically overlaid with shredding leads. Lyrics often express nihilistic views or deal with social issues using visceral, gory language. Thrash has been described as a form of "urban blight music" and "a palefaced cousin of rap".[163]

The subgenre was popularized by the "Big Four of Thrash": Metallica, Anthrax, Megadeth, and Slayer.[164] Three German bands, Kreator, Sodom, and Destruction, played a central role in bringing the style to Europe. Others, including San Francisco Bay Area's Testament and Exodus, New Jersey's Overkill, and Brazil's Sepultura and Sarcófago, also had a significant impact. Although thrash began as an underground movement, and remained largely that for almost a decade, the leading bands of the scene began to reach a wider audience. Metallica brought the sound into the top 40 of the Billboard album chart in 1986 with Master of Puppets, the genre's first platinum record.[165] Two years later, the band's ...And Justice for All hit number 6, while Megadeth and Anthrax also had top 40 records on the American charts.[166]

Though less commercially successful than the rest of the Big Four, Slayer released one of the genre's definitive records: Reign in Blood (1986) was credited for incorporating heavier guitar timbres, and for including explicit depictions of death, suffering, violence and occult into thrash metal's lyricism.[167] Slayer attracted a following among far-right skinheads, and accusations of promoting violence and Nazi themes have dogged the band.[168] Even though Slayer did not receive substantial media exposure, their music played a key role in the development of extreme metal.[169]

In the early 1990s, thrash achieved breakout success, challenging and redefining the metal mainstream.[170] Metallica's self-titled 1991 album topped the Billboard chart,[171] as the band established international following.[172] Megadeth's Countdown to Extinction (1992) debuted at number two,[173] Anthrax and Slayer cracked the top 10,[174] and albums by regional bands such as Testament and Sepultura entered the top 100.[175]

Death metal

Thrash soon began to evolve and split into more extreme metal genres. "Slayer's music was directly responsible for the rise of death metal," according to MTV News.[177] The NWOBHM band Venom was also an important progenitor. The death metal movement in both North America and Europe adopted and emphasized the elements of blasphemy and diabolism employed by such acts. Florida's Death and the Bay Area's Possessed are recognized as seminal bands in the style. Both groups have been credited with inspiring the subgenre's name, the latter via its 1984 demo Death Metal and the song "Death Metal", from its 1985 debut album Seven Churches (1985). In the late 1980s and early 1990s, Swedish death metal became notable and melodic forms of death metal were created.[178]

Death metal utilizes the speed and aggression of both thrash and hardcore, fused with lyrics preoccupied with Z-grade slasher movie violence and Satanism.[179] Death metal vocals are typically bleak, involving guttural "death growls", high-pitched screaming, the "death rasp",[180] and other uncommon techniques.[181] Complementing the deep, aggressive vocal style are downtuned, highly distorted guitars[179][180] and extremely fast percussion, often with rapid double bass drumming and "wall of sound"–style blast beats. Frequent tempo and time signature changes and syncopation are also typical.[182]

Death metal, like thrash metal, generally rejects the theatrics of earlier metal styles, opting instead for an everyday look of ripped jeans and plain leather jackets.[183] One major exception to this rule was Deicide's Glen Benton, who branded an inverted cross on his forehead and wore armor on stage. Morbid Angel adopted neo-fascist imagery.[183] These two bands, along with Death and Obituary, were leaders of the major death metal scene that emerged in Florida in the mid-1980s. In the UK, the related style of grindcore, led by bands such as Napalm Death and Extreme Noise Terror, emerged from the anarcho-punk movement.[179]

Black metal

The first wave of black metal emerged in Europe in the early and mid-1980s, led by Britain's Venom, Denmark's Mercyful Fate, Switzerland's Hellhammer and Celtic Frost, and Sweden's Bathory. By the late 1980s, Norwegian bands such as Mayhem and Burzum were heading a second wave.[184] Black metal varies considerably in style and production quality, although most bands emphasize shrieked and growled vocals, highly distorted guitars frequently played with rapid tremolo picking, a "dark" atmosphere[181] and intentionally lo-fi production, with ambient noise and background hiss.[185]

Satanic themes are common in black metal, though many bands take inspiration from ancient paganism, promoting a return to supposed pre-Christian values.[186] Numerous black metal bands also "experiment with sounds from all possible forms of metal, folk, classical music, electronica and avant-garde".[180] Darkthrone drummer Fenriz explains, "It had something to do with production, lyrics, the way they dressed and a commitment to making ugly, raw, grim stuff. There wasn't a generic sound."[187]

By 1990, Mayhem was regularly wearing corpsepaint; many other black metal acts also adopted the look. Bathory inspired the Viking metal and folk metal movements and Immortal brought blast beats to the fore. Some bands in the Scandinavian black metal scene became associated with considerable violence in the early 1990s,[188] with Mayhem and Burzum linked to church burnings. Growing commercial hype around death metal generated a backlash; beginning in Norway, much of the Scandinavian metal underground shifted to support a black metal scene that resisted being co-opted by the commercial metal industry.[189] According to former Gorgoroth vocalist Gaahl, "Black Metal was never meant to reach an audience.... [We] had a common enemy which was, of course, Christianity, socialism and everything that democracy stands for."[187]

 

By 1992, black metal scenes had begun to emerge in areas outside Scandinavia, including Germany, France, and Poland.[190] The 1993 murder of Mayhem's Euronymous by Burzum's Varg Vikernes provoked intensive media coverage.[187] Around 1996, when many in the scene felt the genre was stagnating,[191] several key bands, including Burzum and Finland's Beherit, moved toward an ambient style, while symphonic black metal was explored by Sweden's Tiamat and Switzerland's Samael.[192] In the late 1990s and early 2000s decade, Norway's Dimmu Borgir brought black metal closer to the mainstream,[193] as did Cradle of Filth.[194]

Power metal

During the late 1980s, the power metal scene came together largely in reaction to the harshness of death and black metal.[195] Though a relatively underground style in North America, it enjoys wide popularity in Europe, Japan, and South America. Power metal focuses on upbeat, epic melodies and themes that "appeal to the listener's sense of valor and loveliness".[196] The prototype for the sound was established in the mid-to-late 1980s by Germany's Helloween, which combined the power riffs, melodic approach, and high-pitched, "clean" singing style of bands like Judas Priest and Iron Maiden with thrash's speed and energy, "crystalliz[ing] the sonic ingredients of what is now known as power metal".[197]

Traditional power metal bands like Sweden's HammerFall, England's DragonForce, and Florida's Iced Earth have a sound clearly indebted to the classic NWOBHM style.[198] Many power metal bands such as Florida's Kamelot, Finnish groups Nightwish, Stratovarius and Sonata Arctica, Italy's Rhapsody of Fire, and Russia's Catharsis feature a keyboard-based "symphonic" sound, sometimes employing orchestras and opera singers. Power metal has built a strong fanbase in Japan and South America, where bands like Brazil's Angra and Argentina's Rata Blanca are popular.[199]

Closely related to power metal is progressive metal, which adopts the complex compositional approach of bands like Rush and King Crimson. This style emerged in the United States in the early and mid-1980s, with innovators such as Queensrÿche, Fates Warning, and Dream Theater. The mix of the progressive and power metal sounds is typified by New Jersey's Symphony X, whose guitarist Michael Romeo is among the most recognized of latter-day shredders.[200]

Doom metal

Emerging in the mid-1980s with such bands as California's Saint Vitus, Maryland's The Obsessed, Chicago's Trouble, and Sweden's Candlemass, the doom metal movement rejected other metal styles' emphasis on speed, slowing its music to a crawl. Doom metal traces its roots to the lyrical themes and musical approach of early Black Sabbath.[201] The Melvins have also been a significant influence on doom metal and a number of its subgenres.[202] Doom emphasizes melody, melancholy tempos, and a sepulchral mood relative to many other varieties of metal.[203]

The 1991 release of Forest of Equilibrium, the debut album by UK band Cathedral, helped spark a new wave of doom metal. During the same period, the doom-death fusion style of British bands Paradise Lost, My Dying Bride, and Anathema gave rise to European gothic metal,[204] with its signature dual-vocalist arrangements, exemplified by Norway's Theatre of Tragedy and Tristania. New York's Type O Negative introduced an American take on the style.[205]

In the United States, sludge metal, mixing doom and hardcore, emerged in the late 1980s—Eyehategod and Crowbar were leaders in a major Louisiana sludge scene. Early in the next decade, California's Kyuss and Sleep, inspired by the earlier doom metal bands, spearheaded the rise of stoner metal,[206] while Seattle's Earth helped develop the drone metal subgenre.[207] The late 1990s saw new bands form such as the Los Angeles–based Goatsnake, with a classic stoner/doom sound, and Sunn O))), which crosses lines between doom, drone, and dark ambient metal—the New York Times has compared their sound to an "Indian raga in the middle of an earthquake".[203]

1990s and early 2000s subgenres and fusions

The era of metal's mainstream dominance in North America came to an end in the early 1990s with the emergence of Nirvana and other grunge bands, signaling the popular breakthrough of alternative rock.[208] Grunge acts were influenced by the heavy metal sound, but rejected the excesses of the more popular metal bands, such as their "flashy and virtuosic solos" and "appearance-driven" MTV orientation.[158]

Glam metal fell out of favor due not only to the success of grunge,[209] but also because of the growing popularity of the more aggressive sound typified by Metallica and the post-thrash groove metal of Pantera and White Zombie.[210] In 1991, the band Metallica released their album Metallica, also known as The Black Album, which moved the band's sound out of the thrash metal genre and into standard heavy metal.[211] The album was certified 16x Platinum by the RIAA.[212] A few new, unambiguously metal bands had commercial success during the first half of the decade—Pantera's Far Beyond Driven topped the Billboard chart in 1994—but, "In the dull eyes of the mainstream, metal was dead".[213] Some bands tried to adapt to the new musical landscape. Metallica revamped its image: the band members cut their hair and, in 1996, headlined the alternative musical festival Lollapalooza founded by Jane's Addiction singer Perry Farrell. While this prompted a backlash among some long-time fans,[214] Metallica remained one of the most successful bands in the world into the new century.[215]

Like Jane's Addiction, many of the most popular early 1990s groups with roots in heavy metal fall under the umbrella term "alternative metal".[216] Bands in Seattle's grunge scene such as Soundgarden, credited as making a "place for heavy metal in alternative rock",[217] and Alice in Chains were at the center of the alternative metal movement. The label was applied to a wide spectrum of other acts that fused metal with different styles: Faith No More combined their alternative rock sound with punk, funk, metal, and hip hop; Primus joined elements of funk, punk, thrash metal, and experimental music; Tool mixed metal and progressive rock; bands such as Fear Factory, Ministry and Nine Inch Nails began incorporating metal into their industrial sound, and vice versa, respectively; and Marilyn Manson went down a similar route, while also employing shock effects of the sort popularized by Alice Cooper. Alternative metal artists, though they did not represent a cohesive scene, were united by their willingness to experiment with the metal genre and their rejection of glam metal aesthetics (with the stagecraft of Marilyn Manson and White Zombie—also identified with alt-metal—significant, if partial, exceptions).[216] Alternative metal's mix of styles and sounds represented "the colorful results of metal opening up to face the outside world."[218]

In the mid- and late 1990s came a new wave of U.S. metal groups inspired by the alternative metal bands and their mix of genres.[219] Dubbed "nu metal", bands such as Slipknot, Linkin Park, Limp Bizkit, Papa Roach, P.O.D., Korn and Disturbed incorporated elements ranging from death metal to hip hop, often including DJs and rap-style vocals. The mix demonstrated that "pancultural metal could pay off".[220] Nu metal gained mainstream success through heavy MTV rotation and Ozzy Osbourne's 1996 introduction of Ozzfest, which led the media to talk of a resurgence of heavy metal.[221] In 1999, Billboard noted that there were more than 500 specialty metal radio shows in the United States, nearly three times as many as ten years before.[222] While nu metal was widely popular, traditional metal fans did not fully embrace the style.[223] By early 2003, the movement's popularity was on the wane, though several nu metal acts such as Korn or Limp Bizkit retained substantial followings.[224]

Recent styles: mid–late 2000s and 2010s

"New metal" redirects here. For the genre of music with a similar name, see nu metal.

For more details on this topic, see metalcore, djent, deathcore, melodic metalcore, mathcore, and NWOAHM.

Metalcore, a hybrid of extreme metal and hardcore punk,[225] emerged as a commercial force in the mid-2000s decade. Through the 1980s and 1990s, metalcore was mostly an underground phenomenon;[226] pioneering bands include Earth Crisis,[227][228] other prominent bands include Converge,[227] Hatebreed[228][229] and Shai Hulud.[230][231] By 2004, melodic metalcore—influenced as well by melodic death metal—was popular enough that Killswitch Engage's The End of Heartache and Shadows Fall's The War Within debuted at numbers 21 and 20, respectively, on the Billboard album chart.[232]

Evolving even further from metalcore comes mathcore, a more rhythmically complicated and progressive style brought to light by bands such as The Dillinger Escape Plan, Converge, and Protest the Hero.[233] Mathcore's main defining quality is the use of odd time signatures, and has been described to possess rhythmic comparability to free jazz.[234]

Metal remained popular in the 2000s, particularly in continental Europe. By the new millennium Scandinavia had emerged as one of the areas producing innovative and successful bands, while Belgium, The Netherlands and especially Germany were the most significant markets.[235] Established continental metal bands that placed multiple albums in the top 20 of the German charts between 2003 and 2008, including Finnish band Children of Bodom,[236] Norwegian act Dimmu Borgir,[237] Germany's Blind Guardian[238] and Sweden's HammerFall.[239]

In the 2000s, an extreme metal fusion genre known as deathcore emerged. Deathcore incorporates elements of death metal, hardcore punk and metalcore.[240][241] Deathcore features characteristics such as death metal riffs, hardcore punk breakdowns, death growling, "pig squeal"-sounding vocals, and screaming.[242][243] Deathcore bands include Whitechapel, Suicide Silence, Despised Icon and Carnifex.[244]

The term "retro-metal" has been used to describe bands such as Texas-based The Sword, California's High on Fire, Sweden's Witchcraft,[245] and Australia's Wolfmother.[245][246] The Sword's Age of Winters (2006) drew heavily on the work of Black Sabbath and Pentagram,[247] Witchcraft added elements of folk rock and psychedelic rock,[248] and Wolfmother's self-titled 2005 debut album had "Deep Purple-ish organs" and "Jimmy Page-worthy chordal riffing". Mastodon, which plays in a progressive/sludge style, has inspired claims of a metal revival in the United States, dubbed by some critics the "New Wave of American Heavy Metal".[249]

In the 2010s, a metal style called "djent" developed as a spinoff of standard progressive metal.[250][251] Djent music uses rhythmic and technical complexity,[252] heavily distorted, palm-muted guitar chords, syncopated riffs[253] and polyrhythms alongside virtuoso soloing.[250] Another typical characteristic is the use of extended range seven, eight, and nine-string guitars.[254] Djent bands include TesseracT and Textures.


Quelle: Wikipedia

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