Bewertung:  / 0
SchwachSuper 

Folk

Deutsch

Folk (Folkmusik, [foʊk] (engl.: folk „Volks-“; gemeint ist die Volkskultur oder Folklore in Bezug auf Musik)) ist insbesondere in Nordamerika und Europa ein Genre der populären Musik. Melodien und Texte traditioneller Volksmusik (nicht: Volkstümliche Musik) werden neu arrangiert oder stilistisch nachgeahmt. Die Instrumente sind meist traditionell akustisch wie Gitarre, Fidel, Flöte oder Dudelsack.

Begriff

Die englischsprachige Bezeichnung für traditionelle Volksmusik bekam eine neue Bedeutung, als in den USA ab den 1920er Jahren mit der Entstehung moderner Massenmedien wie Radio und Schallplatte regionale, meist ländliche Musikkulturen landesweit beliebt wurden und sich in der Folgezeit zu überregionalen, eigenständigen Musikformen wie dem Jazz und Country entwickelten.

Herkunft

Der Begriff Folk wurde unter dem Einfluss der US-amerikanischen urbanen Folk-Bewegung in den 1950er und 1960er Jahren in die deutsche Sprache übernommen. Die Popularität des nordamerikanischen, urbanen Folkrocks in den 1960er Jahren löste auch in Europa ein großes Interesse an eigenen musikalischen Traditionen aus. Besonders seit den 1960er Jahren, einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs in den USA (schwarze Bürgerrechtsbewegung, Anti-Vietnamkriegsbewegung und seit etwa 1970 auch die Frauenrechtsbewegung), lag das Augenmerk des Folkrocks auf den politischen und sozialen Problemen dieser Zeit. Daraus hat sich in Deutschland beispielsweise der Politrock entwickelt. Mit dem Abflauen der politischen Bewegungen in den 1970er Jahren verschob sich auch die Bedeutung der Folkmusik zur Unterhaltungsmusik wie dem Irish Folk. Heutzutage findet auf zahlreichen Festivals ein reger internationaler Austausch statt und Folkmusik ist sowohl in Produktion, Vertrieb als auch Konsum nicht mehr auf einzelne Staaten oder Regionen beschränkt.

Kritik

Eine einheitliche Definition des Folk-Begriffs existiert nicht. Das Verständnis ist in Nordamerika und Europa unterschiedlich. Im Englischen umfasst der Terminus Folk Music einerseits traditionelle Musik (Volkslied, Volksmusik) und andererseits moderne Popularmusik. Insbesondere in Deutschland ist die Musikszene auf Grund der eigenständigen historischen Situation in der Folge der Nazidiktatur von einem anderen Selbstverständnis geprägt. Letztendlich bestimmen Musiker, Fans und die Musikpresse, was den Begriff ausmacht. Dabei lassen sich drei verschiedene Schwerpunkte unterscheiden:

  • Folkmusik als moderne Form traditioneller Volksmusik,
  • Folkmusik als zusammenfassende Bezeichnung verschiedener Stilrichtungen der nordamerikanisch geprägten Popularmusik,
  • Folkmusik als ein Genre der internationalen Popularmusik, das sich stilistisch an traditioneller Volksmusik orientiert.

Die darin angelegten Gegensätze – wie die Frage, ob städtische oder nicht-städtische Kultur vertreten sind – erschweren ein einheitliches Verständnis. Moderne Folkmusik hat abgesehen von ihrer musikalischen und stilistischen Inspiration durch traditionelle Volksmusik mit dieser nichts mehr gemeinsam.

Folk grenzt sich als Bestandteil der modernen Populärkultur von volkstümlicher Musik und Weltmusik ab. Die Grenzen zur Weltmusik sind fließend. Obwohl sich der Mainstream der Folkmusik auf europäische Traditionen bezieht und damit vom außereuropäischen Traditionsbezug der Weltmusik absetzt, sind asiatische, afrikanische und andere Musikstile ebenso Bestandteil. Ebenso bewegen sich zahlreiche Gruppen in den Zwischenbereichen zu anderen Musikrichtungen wie Rock, Jazz und Techno. Weitere verwandte Begriffe sind Folkrock, Roots Music, Americana, Vernacular Music, Poplore und Filk. Auch einige Liedermacher werden als Folkmusiker bezeichnet.

Geschichte

Anfänge

Ab 1765 erschienen die Reliques of Ancient British Poetry als Überarbeitung und Ergänzung einer um 1650 entstandenen Handschrift populärer Lieder. Als Folge dieser Veröffentlichung wurde über England hinaus das Interesse für traditionelles Liedgut geweckt. In Deutschland veröffentlichte Johann Gottfried Herder 1778/79 Volkslieder nebst untermischten anderen Stücken und prägte den Begriff Volkslied. Da die Melodien allseits bekannt waren und für Herder weniger interessant, wurden nur die Texte abgedruckt. Entsprechende Melodien finden sich jedoch in Friedrich Nicolais satirischer Publikation Eyn feyner kleyner Almanach Vol schönerr echterr liblicherr Volckslieder, der bereits ein Jahr vorher erschien. Joseph Haydns Musik bezieht zahlreiche Melodien und Ideen aus der Volksmusik Österreichs, Kroatiens und der Roma.

Der englische Begriff Folksong entsprach dem deutschsprachigen Volkslied. Europaweit beschäftigten sich im 19. Jahrhundert Historiker, Musik- und Literaturwissenschaftler mit der Erfassung traditioneller Musik und Kultur. Auch die klassische Musik griff nationale Traditionen auf, beispielsweise bei Schubert, Bizet, Smetana und Sibelius.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt sich mit der Öffnung der klassischen Musik für eine breitere bürgerliche und urbane Hörerschaft der Schlager; frühe Beispiele sind der Wiener Walzer und die Operette. Die deutsche Schlagermusik bleibt bis in die 1960er Jahre bestimmend für den deutschsprachigen Musikmarkt, bis sie − trotz Anpassung an neue Hörgewohnheiten (zum Beispiel Öffnung für fremdsprachige Interpreten und Texte in den 1960er Jahren) − von Rockmusik und Neuer Deutscher Welle verdrängt und heute dem Bereich der volkstümlichen Musik zugeordnet wird.

Nordamerika bis 1920

Die frühe amerikanische Folkmusik entwickelte sich aus den überwiegend ländlichen, musikalischen Traditionen der Einwanderer. Die traditionelle Musik der indianischen Bevölkerung spielte dabei keine Rolle. Hier sind als Beispiele zu nennen

  • die Musik Québecs mit überwiegend bretonischen Ursprüngen,
  • die davon abstammende frankophone Cajun-Musik in Louisiana,
  • unter der afroamerikanischen Bevölkerung die Worksongs und der Negro Spiritual (ab dem 17. Jahrhundert) sowie der sich daraus entwickelnde Black Gospel,
  • in den westlichen Expansionsgebieten entstand im 19. Jahrhundert die Western Music.

Um die Wende zum 20. Jahrhundert entstehen zahlreiche der heute bekannten Genres:

  • Zydeco entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den afroamerikanischen Gemeinden und übernimmt Elemente der Cajun-Musik
  • der Blues der afroamerikanischen Gesellschaft wird ein wichtiger Vorläufer der nordamerikanischen populären Musik (Soul, Jazz und Rock),
  • Ragtime und der New Orleans Jazz,
  • die Hapa-haole-Musik Hawaiis wird ab 1900 auf dem amerikanischen Festland populär – vorangegangen war im 19. Jahrhundert die Verbindung einheimischer Traditionen mit denen der Einwanderer und die Herausbildung eines eigenständigen Stils.

In dieser Epoche waren Minstrels und Vaudevilles wichtig für die Verbreitung der traditionellen Musik, die sonst oft nur im erweiterten familiären Kreis gespielt wurde.

Rundfunk und Schallplatte (1920–1940)

Kurz darauf entstand durch die aufkommende Schallplattenindustrie und den Rundfunk ein neues Interesse an regionalen Musiktraditionen und diese wurden dadurch auch einem neuen Publikum zugänglich. In diese Epoche fällt bereits der Erfolg der Hillbilly-Musik (später auch Old-Time Music genannt) der Blue Ridge Mountains in den südlichen Appalachen mit ihren europäischen Wurzeln. Die Region besingt unter anderem John Denver 1971 in dem Country-Hit Take Me Home, Country Roads. Die Original Dixieland Jass Band veröffentlichte 1917 die erste Jazzschallplatte. Weitere erste erfolgreiche Schallplattenaufnahmen waren 1920 Mamie Smiths Crazy Blues und 1923 Fiddlin’ John Carsons Hillbilly-Stücke Little Old Log Cabin in the Lane und The Old Hen Cackled. Beide wurden von Ralph Peer aufgenommen und produziert. Die Stadt Nashville im US-Bundesstaat Tennessee etablierte sich früh als Zentrum der Medienindustrie. Legendär ist die von dort seit 1925 wöchentlich ausgestrahlte Liveshow Grand Ole Opry. Die Bristol Sessions von 1927 markieren die Geburtsstunde der Country-Musik mit ihren ersten Stars Jimmie Rodgers und The Carter Family. Die Library of Congress richtete 1928 das Archive of American Folk Song ein – 1976 aufgegangen im American Folklife Center. Der erste Leiter war Robert Winslow Gordon. 1931 folgte ihm John Lomax in dieser Funktion, der ebenso Schüler von George Lyman Kittredge war und dessen Sohn Alan Lomax ebenfalls für das Archiv arbeitete. Zahlreiche Aufnahmen des Archivs stammen von Bascom Lamar Lunsford, der als Organisator des The Mountain Dance and Folk Festival (jährlich ab 1927) weithin bekannt war. John Lomax machte ab 1933 den Bluesmusiker Leadbelly bekannt.

Der Erfolg des Hillbilly ließ zahlreiche Bands entstehen und bekannt werden. Ab 1937 entwickelten Bill Monroes Blue Grass Boys den Bluegrass aus der Hillbilly-Musik. Weitere wichtige frühe Vertreter dieser Musik sind The Stanley Brothers und Earl Scruggs. In dieser frühen Zeit lagen die Zentren der Folkmusik in den südlichen Regionen der Ostküste.

Folkrevival und Entwicklung zum Folkrock (1940–1970)

In den anschließenden Jahrzehnten entwickelte die US-amerikanische Folkmusik eigenständige Texte und Melodien − unter Beibehaltung der traditionellen Bezüge. Der erste Poet der Folkmusik war Woody Guthrie (verfilmt 1976 mit David Carradine als Woody Guthrie), der in den 1930er und 1940er Jahren vor allem über die Situation der Menschen während der Weltwirtschaftskrise sang. Sein Lied This Land Is Your Land ist heute fester Bestandteil US-amerikanischer Kultur. Er popularisierte den Talking Blues als Form des Sprechgesangs. Ebenso von Bedeutung war sein Freund und Kollege Cisco Houston. 1940 lernte er Pete Seeger kennen und schrieb mit ihm einige am Folk orientierte Gewerkschaftslieder. In den späten 1940er Jahren wurden die Weavers und Pete Seeger immens populär. Pete Seeger wurde mit Liedern wie We Shall Overcome und Where Have All the Flowers Gone (deutsch: Sag mir, wo die Blumen sind) als erster Folksänger auch international weit bekannt. Ebenso griff er auch die Folklore anderer Länder auf. Das urbane New York etablierte sich ab 1940 als Zentrum dieser emanzipierten Folkmusik; Folkways Records war ein wichtiges Plattenlabel. Die dieser neuen Musik zu Grunde liegende Idee, die traditionelle Musik der europäischen Einwanderer zu nutzen, um ihrem Denken und Fühlen Ausdruck zu verleihen, führten teilweise auch zur Verfolgung durch den McCarthyismus.

In den 1950er Jahren begannen sich in den USA immer mehr junge Menschen meist aus der weißen Mittelschicht für die Rootsmusik – Folk, Blues und Country – ihres Landes zu interessieren, deren Elemente sich immer häufiger zu mischen begannen. Das wichtigste amerikanische Ereignis war das Newport Folk Festival, das ab 1959 jährlich stattfand.

Mit der Entfaltung der Rockmusik in den 1960er Jahren erlebte auch der Folk in der Form des Folkrock eine Blüte und internationale Popularität. Die zentrale Rolle des Textes machte ihn geeignet für die Protestsongs der verschiedenen sozialen Bewegungen. Beispielhaft ist die Entwicklung Bob Dylans – der mit Blowin’ in the Wind eine Hymne dieser Zeit komponierte – vom Folk- zum Rockmusiker in dieser Zeit. Andere international bekannte Musiker des amerikanischen Folkrocks sind Joan Baez, Phil Ochs und Arlo Guthrie, der Sohn von Woody Guthrie. Zunächst war der Folkrock umstritten, wie Bob Dylans Einsatz einer elektrischen Gitarre auf dem Newport Festival 1965 zeigte. Dafür wurde er vom Publikum ausgebuht. Mit dem Ende der Ära des Folkrevival fand das Festival ab 1971 nicht mehr statt und wurde erst 1985 wiederbelebt.

Folkmusik in Europa (ab 1970)

Die internationale Popularität des amerikanischen Folkrocks weckte auch in Europa das Interesse an den eigenen Traditionen der Volksmusik. Im Unterschied zu den USA war die Popularität überwiegend nicht politisch begründet. Bekannte Bands und Musiker dieser Zeit sind Steeleye Span in England, Tri Yann in Frankreich sowie die City Preachers (bereits ab 1965), Ougenweide und Zupfgeigenhansel in Deutschland.

In den 1980er Jahren und danach nahm die Popularität weiter zu. Regionale lebendige musikalische Traditionen werden international bekannt – allen voran der Irish Folk mit Bands wie The Chieftains und The Dubliners. Die Bands spielten zunehmend auch Arrangements im Stile alter Traditionen, beispielsweise Blowzabella aus England. Ebenso wurde versucht, neue Klangfarben und Instrumentensounds in die Musik zu integrieren; ein früher Vorläufer dieser Entwicklung ist der Psychedelic Folk der Incredible String Band.

Ebenso kommt es zur Wiederbelebung lokaler Traditionen durch die Popularität der Folkmusik. In der Bretagne macht beispielsweise die Musik Ar Re Yaouanks das Fest-noz wieder populär. Ebenso ist die Folkmusik mit der Entstehung neuer Traditionen verknüpft, beispielsweise mit den Mittelaltermärkten in der Bundesrepublik. Eigenständige Schwerpunkte der internationalen Folkmusik bilden Irland, England, Skandinavien, die Länder des Balkans, die Bretagne und das übrige Frankreich.

In den 1990er Jahren betrifft die zunehmende Auflösung der Grenzen zwischen verschiedenen Stilen der Popmusik und die Verbreitung des Crossover auch die Folkmusik; insbesondere hinsichtlich Rock, Techno und Jazz. Hieraus entstanden Musikrichtungen wie Folk Metal, Folk-Punk, Neofolk und Anti-Folk sowie eine Mischung aus Folk und Hip-Hop, die beispielsweise von Lecker Sachen aus Köln betrieben wurde.

Heute ist Folkmusik im popkulturellen Mainstream eher eine Randerscheinung, aber Elemente der Folkmusik leben in anderen Musikrichtungen fort, wie in der Country-Musik. In Deutschland hat amerikanisch, englisch, irisch, französisch und skandinavisch geprägter Folk als Nischenkultur viele Anhänger.

Folkmusik in Deutschland nach 1945

Die Folkmusikszene in Deutschland unterscheidet sich von der vieler europäischer Länder erheblich. Sie ist bis heute von einer Distanz zu den deutschen Traditionen geprägt, die seit dem Ende des „Dritten Reiches“ besteht. Das europäische Folkrevival ist in Deutschland eher ein Neuanfang und bedingt durch die Teilung Deutschlands verlief die Entwicklung über lange Zeit im Ost- und Westteil des Landes getrennt und es fehlt ihr der Bezug auf die eigenen deutschen Traditionen. Nach der Zäsur der Nazidiktatur und ihrer ideologischen Vereinnahmung kultureller Traditionen ist der Bezug auf das musikalische nationale Erbe wenig populär. Hinzu kommt die Vernichtung des jüdischen kulturellen Lebens in Deutschland in der Folge des Holocaust. Eine Ausnahme bildet die klassische Musik, die durch ihre weltweite Rezeption ihre Bedeutung bis heute behalten hat und mit Carl Orffs Carmina Burana auch ein wichtiges Werk mit Bezug auf mittelalterliche Dichtung umfasst. Auch bildet regional der süddeutsche bzw. alpenländische Raum eine Ausnahme, die prägend ist für die internationale Wahrnehmung deutscher traditioneller Musik. Im Osten Deutschlands zeichneten sich vor allem das Erzgebirge und das Vogtland durch regionale Traditionen aus. Klassische, nationale Volkslieder wie Der Mond ist aufgegangen – das Herbert Grönemeyer immer zum Abschluss seiner Livekonzerte spielt – oder Franz Schuberts Heidenröslein sind durch die Schulbildung bekannt, jedoch wenig populär.

Erst mit der Popularität des amerikanischen Folkrock begann eine Entwicklung, sich neue Zugänge zu den eigenen Traditionen zu erschließen. Wie auch in anderen europäischen Ländern entstand die Szene in Deutschland unter dem Einfluss der US-amerikanischen Protest- und Folkmusik Ende der 1960er Jahre. In den frühen 80er Jahren wurde dieser Deutschfolk durch die Neue Deutsche Welle verdrängt und geriet in Vergessenheit.

Bereits 1954 und 1962 war die Dokumentation Deutsche Volkslieder demokratischen Charakters aus sechs Jahrhunderten von Wolfgang Steinitz in der DDR erschienen, der als wichtigster Wegbereiter der modernen Folkmusikszene Deutschlands gilt. Im Ostteil Deutschlands entstand die moderne Folkmusikszene in der Mitte der 1970er Jahre. Ab 1974 tourte die irische Band Sands Family regelmäßig durch den Ostens Deutschlands. Die 1976 gegründeten Folkländer gelten als eine der ersten Folkbands der DDR. Wichtiges nationales und internationales Musikereignis war das Festival des politischen Liedes, bei dem auch die nationale und internationale Folkmusik einen festen Bestandteil bildete – Auftritte so von Mikis Theodorakis, Mercedes Sosa, Pete Seeger und Michelle Shocked. Das Festival fand zwischen 1970 und 1990 jährlich in Ost-Berlin statt. In Rudolstadt wurde erstmals 1955 das Fest des deutschen Volkstanzes veranstaltet. Parteipolitisch vereinnahmt – zum Beispiel als Gegenpol zu amerikanischen Einflüssen wie Jazz und Rock & Roll – war das Fest bis zur Wende vor allem eine Plattform folkloristischer Traditionen Osteuropas. Anfang der 1990er fand eine Neuausrichtung zum internationalen Folk statt und das Tanz- und Folkfest Rudolstadt entwickelte sich danach zum wichtigsten Festival für Folk- und Rootsmusik in Deutschland mit großer internationaler Bedeutung. Neben dem hier vergebenen RUTH sind Eiserner Eversteiner und Creole wichtige nationale Preise der Folkmusik. Die ersten deutschen Folkfestivals waren die Burg-Waldeck-Festivals. Glatt & Verkehrt ist ein seit 1997 stattfindendes Festival, das jährlich Ende Juli in Krems, Spitz und Göttweig stattfindet. Das Festival wird von Ö1 mit veranstaltet und übertragen. Weitere Folk-Veranstaltungen in Österreich sind das Musikfest in Waidhofen an der Thaya, die Folkfestivals in Mistelbach, Hallein, Amaliendorf (Wackelsteinfestival) und Kremsmünster – letzteres als Podium für die Bordunszene.

Erst allmählich beginnt in Deutschland ein reflektierter Umgang mit der eigenen Tradition. MIAs Hit Was es ist von 2003 und die daran anschließende Kontroverse sind ein Beispiel dafür, das Entstehen der Stilrichtung Deutschfolk seit den 1970er Jahren und ihr Revival im 21. Jahrhundert ein weiteres. Fester Bestandteil der Musikszene sind Volkstanzabende oder der Bal Folk.

In Deutschland gibt es neben der Folkmusik in der hochdeutschen Sprache auch Interpreten und Folkbands, die in Dialekten (Biermösl Blosn) und Vorgängersprachen (wie Ougenweide), in Jiddisch (Zupfgeigenhansel), in Nordfriesisch (Knut Kiesewetter) singen. Vor allem wurden aber Folktitel in Niederdeutsch veröffentlicht, etwa von Knut Kiesewetter, Hannes Wader, Fiede Kay, Godewind, De Plattfööt und Malbrook.


Quelle: Wikipedia

English

Contemporary folk music refers to a wide variety of genres that emerged in the early 20th century which were associated with traditional folk music. Starting in the mid-20th century a new form of popular folk music evolved from traditional folk music. This process and period is called the (second) folk revival and reached a zenith in the 1960s. The most common name for this new form of music is also "folk music", but is often called "contemporary folk music" or "folk revival music" to make the distinction.[1] This type of folk music also includes fusion genres such as folk rock, electric folk, and others. While contemporary folk music is a genre generally distinct from traditional folk music, it often shares the same English name, performers and venues as traditional folk music; even individual songs may be a blend of the two.

While the Romantic nationalism of the folk revival had its greatest influence on art-music, the "second folk revival" of the later 20th century brought a new genre of popular music with artists marketed through concerts, recordings and broadcasting. One of the earliest figures in this revival was Woody Guthrie, who sang traditional songs in the 1930s and 1940s as well as composing his own. In the United Kingdom, the folk revival fostered a generation of singer-songwriters such as Donovan, who achieved initial prominence in the 1960s. The folk revival spawned Canada's first true wave of internationally successful artists such as Gordon Lightfoot, Leonard Cohen, Joni Mitchell, and Buffy Sainte-Marie.

Major performers who emerged from the 1940s to the early 1960s included Woody Guthrie, Pete Seeger, Joan Baez, and Bob Dylan. The mid-1960s through the early 1970s was associated with large musical, political, lifestyle, and counterculture changes. Folk music underwent a related rapid evolution, expansion and diversification at that same time. Major changes occurred through the evolution of established performers such as Bob Dylan, Joan Baez, Judy Collins, The Seekers and Peter Paul and Mary, and also through the creation of new fusion genres with rock and pop. During this period, the term "protest music" was often used to characterize folk music with topical political themes. The Canadian performers Gordon Lightfoot, Leonard Cohen, Bruce Cockburn and Joni Mitchell represented such fusions and enjoyed great popularity in the U.S.. The late 1960s saw the advent of electric folk groups, a form of folk rock. Starting in the 1970s folk music was fueled by new singer-songwriters such as Joni Mitchell and John Denver.

Other subgenres of folk include anti folk, folk punk (e.g., the Irish band The Pogues in the 1980s), Indie folk, Techno-folk, Freak folk and Americana and fusion genres such as folk metal, progressive folk, psychedelic folk, and neofolk.

Definitions

Definitions of "contemporary folk music" are generally vague and variable. Here it is taken to mean all music that is called folk that is not traditional music, a set of genres that began with and then evolved from the folk revival of the mid-20th century. According to Hugh Blumenfeld, for the American folk scene, in general it is:

  • "Anglo-American, embracing acoustic and/or tradition-based music from the U.K. and the United States.
  • Mainly European in its musical origins and linguistically predominantly English-based.
  • The few exceptions to this model are derived mainly from prevailing political/historical conditions in the Anglo-American world and the demographics of folk fans: Celtic music, blues, some Central and South American music, Native American music, and Klezmer."[2] This is the common use of the term "contemporary folk music", but is not the only case of evolution of new forms from traditional ones. Nueva canción, a similar evolution of a new form of socially committed music, occurred in several Spanish-speaking countries, for example.

Contemporary country music descends ultimately from a rural American folk tradition but has evolved differently. Bluegrass music is a professional development of American old time music, intermixed with blues and jazz.

Folk revival of the mid-20th century in the English-speaking countries

                                                                                      

While the Romantic nationalism of the folk revival had its greatest influence on art-music, the "second folk revival" of the later 20th century brought a new genre of popular music with artists marketed through concerts, recordings and broadcasting. This is the genre that remains as "contemporary folk music" even when traditional music is considered to be a separate genre. One of the earliest figures in this revival was Woody Guthrie, who sang traditional songs in the 1930s and 1940s as well as composing his own. Among Guthrie's friends and followers as a collector, performer, and composer was Pete Seeger.

In the 1930s, Jimmie Rodgers, in the 1940s Burl Ives, in the early 1950s Seeger's group The Weavers and Harry Belafonte, and in the late 1950s The Kingston Trio as well as other professional, commercial groups became popular. In 1963–1964, the ABC television network aired the Hootenanny television series devoted to this brand of folk music and also published the associated magazine ABC-TV Hootenanny. Starting in 1950, the Sing Out!, Broadside, and The Little Sandy Review magazines helped spread both traditional and composed songs, as did folk-revival-oriented record companies.

In the United Kingdom, the folk revival fostered young artists like The Watersons, Martin Carthy and Roy Bailey and a generation of singer-songwriters such as Bert Jansch, Ralph McTell, Donovan and Roy Harper; all seven achieved initial prominence in the 1960s. Bob Dylan, Paul Simon and Tom Paxton visited Britain for some time in the early 1960s, the first two especially making later use of the traditional English material they heard.

In 1950, prominent American folklorist and collector of traditional songs Alan Lomax came to Britain and met A. L. 'Bert' Lloyd and Ewan MacColl, a meeting credited as inaugurating the second British folk revival. In London, the colleagues opened The Ballads and Blues Club, eventually renamed the Singers' Club, possibly the first folk club in the UK; it closed in 1991. As the 1950s progressed into the 1960s, the folk revival movement gathered momentum in both Britain and America.

In much of rural Canada, traditional and country-folk music were the predominant styles of music until the 1950s, ahead even of the globally popular jazz and swing. Traditional folk took this predominance into early Canadian television with many country-themed shows on its early airwaves. All Around the Circle (1964–1975) showcased the traditional Irish- and English-derived music of Newfoundland, for example. But by far the most important of these was Don Messer's Jubilee (1957–1973), which helped to bridge the gap between rural country-folk and the folk revival that was emerging from urban coffee shops and folk clubs. The show helped to launch the careers of country-folk singers Stompin' Tom Connors and Catherine McKinnon.

The folk revival spawned Canada's first true wave of internationally successful artists such as Ian & Sylvia, Gordon Lightfoot, Leonard Cohen, Joni Mitchell, and Buffy Sainte-Marie. At the same time, Quebec folk singer-songwriters like Gilles Vigneault and groups such as La Bottine Souriante were doing the same in the French-speaking world. English-speaking Canadian folk artists tended to move the United States to pursue larger audiences until the introduction of so-called "Canadian content" rules for radio and television in the 1970s. At the same time, Canadian folk music became more formalized and commercialized with the rise of specialized folk festivals (beginning with the Miramichi Folksong Festival in 1958), increased radio airplay on rock, pop, and easy listening radio stations, the introduction of the Juno Award for Folk Artist of the Year in 1971, and even an academic journal the Canadian Folk Music Journal in 1973. The mid- and late 1960s saw fusion forms of folk (such as folk rock) achieve prominence never before seen by folk music, but the early 1960s were perhaps the zenith of non-fusion folk music prominence in the music scene.

According to some,[who?] during the Depression, folk music reflected social realities of poverty and disempowerment of common people through vernacularized lyrics expressing the harsh realities of hard times and poverty. Often newly composed songs in traditional style by writers like Guthrie also featured a humorous and satirical tone. Most of the audience for folk music in those years were part of the working class, and many of these songs expressed resistance to the social order and an anger towards the government.[3]

Major folk music performers who emerged during the 1940s, 1950s and early 1960s

These include the following:

  • Woody Guthrie (1912 –1967) was an American singer-songwriter and folk musician, whose musical legacy includes hundreds of political, traditional and children's songs, ballads and improvised works.[4] He frequently performed with the slogan This Machine Kills Fascists displayed on his guitar. His best-known song is "This Land Is Your Land". Many of his recorded songs are archived in the Library of Congress.[5] In the 1930s Guthrie traveled with migrant workers from Oklahoma to California while learning, rewriting, and performing traditional folk and blues songs along the way. Many the songs he composed were about his experiences in the Dust Bowl era during the Great Depression, earning him the nickname the "Dust Bowl Balladeer".[6] Throughout his life, Guthrie was associated with United States communist groups, though he was never formally joined the Party.[7] Guthrie fathered American folk musician Arlo Guthrie. During his later years Guthrie served as a figurehead in the folk movement, providing inspiration to a generation of new folk musicians, including mentor relationships with Ramblin' Jack Elliott and Bob Dylan. Such songwriters as Bob Dylan, Phil Ochs, Bruce Springsteen, Pete Seeger, Joe Strummer and Tom Paxton have acknowledged their debt to Guthrie as an influence.
  • The Almanac Singers Almanac members Millard Lampell, Lee Hays, Pete Seeger, and Woody Guthrie began playing together informally in 1940; the Almanac Singers were formed in December 1940.[7] They invented a driving, energetic performing style, based on what they felt was the best of American country string band music, black and white. They evolved towards controversial topical music. Two of the regular members of the group, Pete Seeger and Lee Hays, later became founding members of The Weavers.
  • Burl Ives - as a youth, Ives dropped out of college to travel around as an itinerant singer during the early 1930s, earning his way by doing odd jobs and playing his banjo and guitar. In 1930, he had a brief, local radio career on WBOW radio in Terre Haute, Indiana, and in the 1940s he had his own radio show, titled The Wayfaring Stranger, titled after one of the popular ballads he sang. The show was very popular, and in 1946 Ives was cast as a singing cowboy in the film Smoky. Ives went on to play parts in other popular film as well. His first book, The Wayfaring Stranger, was published in 1948.[8]
  • Pete Seeger had met and been influenced by many important folk musicians (and singer-songwriters with folk roots), especially Woody Guthrie and Lead Belly.[4] Seeger had labor movement involvements, and he met Guthrie at a "Grapes of Wrath" migrant workers’ concert on March 3, 1940, and the two thereafter began a musical collaboration (which included the Almanac Singers) and then formed The Weavers. As a songwriter, Seeger authored or co-authored "Where Have All the Flowers Gone?", "If I Had a Hammer (The Hammer Song)", (composed with Lee Hays of The Weavers), and "Turn, Turn, Turn!", all three of which have been recorded by many artists both in and outside the folk revival movement and are still sung throughout the world. In 1948, Seeger wrote the first version of his now-classic How to Play the Five-String Banjo, an instructional book that many banjo players credit with starting them off on the instrument. He has recorded, sung, and performed for more than seventy years and has become the most powerful force in the American folk revival after Guthrie.[9]
  • The Weavers were formed in 1947 by Pete Seeger, Ronnie Gilbert, Lee Hays, and Fred Hellerman. After they debuted at the Village Vanguard in New York in 1948, they were then discovered by arranger Gordon Jenkins and signed with Decca Records, releasing a series of successful but heavily orchestrated single songs.[10] The group's political associations in the era of the Red Scare forced them to break up in 1952; they re-formed in 1955 with a series of successful concerts and album recordings on Vanguard Records. A fifth member, Erik Darling, sometimes sat in with the group when Seeger was unavailable and ultimately replaced Seeger in The Weavers when the latter resigned from the quartet in a dispute about its commercialism in general and its specific agreement to record a cigarette commercial.[11]
  • Harry Belafonte, another influential performer,[4] started his career as a club singer in New York to pay for his acting classes. In 1952, he signed a contract with RCA Victor and released his first record album, Mark Twain and Other Folk Favorites. His breakthrough album Calypso (1956) was the first LP to sell over a million copies. The album spent 31 weeks at number one, 58 weeks in the top ten, and 99 weeks on the US charts. It introduced American audiences to Calypso music and Belafonte was dubbed the "King of Calypso." Belafonte went on to record in many genres, including blues, American folk, gospel, and more. In 1959, he starred in Tonight With Belafonte a nationally televised special that introduced Odetta in her debut to a prime time audience. She sang Water Boy and performed a duet with Belafonte of There's a Hole in My Bucket that hit the national charts in 1961.[12]
  • Odetta - In 1953 singers Odetta and Larry Mohr recorded an LP that was released in 1954 as Odetta and Larry, an album that was partially recorded live at San Francisco's Tin Angel bar. Odetta enjoyed a long and respected career with a repertoire of traditional songs and blues until her death in 2009.[12]
  • The Kingston Trio was formed in 1957 in the Palo Alto, California area by Bob Shane, Nick Reynolds, and Dave Guard, who were just out of college. They were greatly influenced by the Weavers, the calypso sounds of Belafonte, and other semi-pop folk artists such as the Gateway Singers[4] and The Tarriers. The unprecedented popularity and album sales of this group from 1957 to 1963 (including fourteen top ten and five number one LPs on the Billboard charts[13]) was a significant factor in creating a commercial and mainstream audience for folk-styled music where little had existed prior to their emergence.[14] The Kingston Trio's success was followed by other highly successful pop-folk acts, such as The Limeliters.
  • The Limeliters are an American folk music group, formed in July 1959 by Lou Gottlieb (bass), Alex Hassilev (baritone), and Glenn Yarbrough (tenor).[15] The group was active from 1959 until 1965, when they disbanded.  After a hiatus of sixteen years Yarbrough, Hassilev, and Gottlieb reunited and began performing as The Limeliters again.
  • Joan Baez’s career began in 1958 in Cambridge, Massachusetts, where at 17 she gave her first coffee-house concert. She was invited to perform at the premiere Newport Folk Festival in 1959 by pop folk star Bob Gibson,[15] after which Baez was sometimes called "the barefoot Madonna", gaining renown for her clear voice and three-octave range. She recorded her first album for a Vanguard Records the following year – a collection of laments and traditional folk ballads from the British Isles, accompanying the songs with guitar. Her second LP release went gold, as did her next (live) albums. One record featured her rendition of a song by the then-unknown Bob Dylan. In the early 1960s, Baez moved into the forefront of the American folk-music revival. Increasingly, her personal convictions – peace, social justice, anti-poverty – were reflected in the topical songs that made up a growing portion of her repertoire, to the point that Baez became a symbol for these particular concerns.
  • The Chad Mitchell Trio began in 1959 and emerged in the early 1960s. The group performed a mix of creatively arranged traditional songs and contemporary numbers that frequently included satiric and political overtones.
  • The Highwaymen were an early 1960s "collegiate folk" group that originated at Wesleyan University and had a Billboard number-one hit in 1961 with "Michael", a version of the African-American spiritual Michael, Row the Boat Ashore, and another Top 20 hit in 1962 with "Cottonfields". "Michael" sold over one million copies, and was awarded a gold record.[16][17]
  • The New Christy Minstrels are a folk music group founded by Randy Sparks in 1961.[18] They recorded over 20 albums and had several hits, including "Green, Green", "Saturday Night", "Today", "Denver", and "This Land is Your Land". Their 1962 debut album, Presenting The New Christy Minstrels won a Grammy Award and sat in the Billboard charts for two years.[19]
  • The Rooftop Singers were an American progressive folk singing trio in the early 1960s, best known for the hit record "Walk Right In".
  • The Serendipity Singers was a nine-member group that started at the University of Colorado and became known nationally in 1964 for a heavily pop-inflected approach to folk music.
  • Bob Dylan often performed and sometimes toured with Joan Baez, starting when she was a singer of mostly traditional songs. As Baez adopted some of Dylan's songs into her repertoire and even introduced Dylan to her avid audiences, a large following on the folk circuit, it helped the young songwriter to gain initial recognition. By the time Dylan recorded his first LP (1962) he had developed a style reminiscent of Woody Guthrie.[20] He began to write songs that captured the "progressive" mood on the college campuses and in the coffee houses. Though by 1964 there were many new guitar-playing singer/songwriters, it is arguable that Dylan eventually became the most popular of these younger folk-music-revival performers.
  • Peter, Paul and Mary debuted in the early 1960s and were an American trio who ultimately became one of the biggest musical acts of the 1960s. The trio was composed of Peter Yarrow, Paul Stookey and Mary Travers. They were one of the main folk music torchbearers of social commentary music in the 1960s.[15] As the decade passed, their music incorporated more elements of pop and rock.
  • Judy Collins debuted in the early 1960s. At first, she sang traditional folk songs or songs written by others – in particular the protest songwriters of the time, such as Tom Paxton, Phil Ochs, and Bob Dylan. She also recorded her own versions of important songs from the period, such as Dylan's "Mr. Tambourine Man", Pete Seeger's "Turn, Turn, Turn" and Eric Andersen's "Thirsty Boots".
  • The Seekers, an Australian folk and pop music group, were formed in 1962. They moved to the UK in 1963 and blended traditional music, contemporary folk music and pop, an illustration of the rapid evolution and diversification of the genre. The Seekers enjoyed great popularity in the English-speaking world with hit songs like "I Know I'll Never Find Another You", "A World Of Our Own," and "Georgy Girl".
  • Canada's duo of Ian Tyson and Sylvia Fricker, performing as Ian & Sylvia, released their first album in 1963. The duo featured a creative mix of traditional American and Canadian folk songs in both English and French as well as contemporary singer-songwriter compositions by Dylan and Paxton, and numbers that they themselves composed like "Four Strong Winds" and "Someday Soon" by Tyson and "You Were On My Mind" by Fricker.

The mid-1960s through the early 1970s

The large musical, political, lifestyle, and counterculture changes most associated with "the 60s" occurred during the second half of the decade and the first year or two of the 1970s. Folk music underwent a related rapid evolution, expansion and diversification at that same time. Major changes occurred through the evolution of established performers such as Bob Dylan, Joan Baez, Judy Collins, The Seekers and Peter Paul and Mary, and also through the creation of new fusion genres with rock and pop. Much of this evolution began in the early 1960s and emerged into prominence in the mid and late 1960's. One performance "crucible" for this evolution was Greenwich Village New York. Dylan's use of electric instruments helped inaugurate the genres of folk rock and country rock, particularly by his album John Wesley Harding.[21][22]

These changes represented a further departure from traditional folk music. The Byrds with hits such as Seeger's "Turn! Turn! Turn!" were emblematic of a new term folk rock. Barry McGuire left The New Christy Minstrels and recorded "Eve of Destruction" in 1965.[23] Other performers such as Simon & Garfunkel and The Mamas & the Papas created new, hard-to-classify music that was folk-inflected and often included in discussions of folk rock.[21][24]

During this period, the term "protest music" was often used to characterize folk music with topical political themes. Folk singers and songwriters such as Phil Ochs, Buffy Sainte-Marie, Arlo Guthrie and Tom Paxton followed in Woody Guthrie's footsteps, writing "protest music" and topical songs and expressing support for various causes including the American Civil Rights Movement and anti-war causes associated with the Vietnam War.[25] A number of performers who had begun their careers singing largely traditional material, as typified by Baez and Collins, began to write their own material.

The Canadian performers Gordon Lightfoot, Leonard Cohen, Bruce Cockburn and Joni Mitchell represented such fusions and enjoyed great popularity in the U.S.; all four were eventually invested with the Order of Canada. Many of the acid rock bands of San Francisco began by playing acoustic folk and blues. The Smothers Brothers television shows featured many folk performers, including the formerly blacklisted Pete Seeger.[26]

Bonnie Koloc is a Chicago-based American folk music singer-songwriter who made her recording debut in 1971, three years after several popular recordings by Melanie, who had released her first album in 1968 with a folk/pop blend.

The late 1960s saw the advent of electric folk groups. This is a form of folk rock, with a focus on indigenous (European, and, emblematically, English) songs. A key electric folk moment was the release of Fairport Convention's album Liege and Lief. Guitarist Richard Thompson declared that the music of the band demanded a corresponding "English Electric" style, while bassist Ashley Hutchings formed Steeleye Span to pursue a more traditional repertoire performed in the electric folk style. Exponents of electric folk music such as Fairport Convention, Pentangle, Alan Stivell and Mr. Fox saw electrification of traditional musical forms as a means to reach a far wider audience.

Mid-1970s through present day

Starting in the 1970s folk music was fueled by new singer-songwriters such as Steve Goodman, John Prine, Emmylou Harris, Joni Mitchell, John Denver, and many more. In the British Isles, The Pogues in the early 1980s and Ireland's The Corrs in the 1990s brought traditional tunes back into the album charts. The Corrs were active from 1990 to 2006 and performed Celtic and pop music, and created a blend of the two. Carrie Newcomer emerged with Stone Soup in 1984 and has been performing individually since 1991.

Malicorne, a French electric folk group emerged in 1973, starting with traditional music and then later blended it with pop. Canadian Stan Rogers wrote and performed folk music with strong historical and nautical themes, emerging in 1976. Si Kahn[who?] emerged in 1974 at the more political and topical end of the folk music spectrum.

In the 1980s, the Washington Squares played "throwback" folk music. Suzanne Vega performed folk an folk-oriented pop music. The Knitters propagated cowpunk or folk punk, which eventually evolved into alt country. More recently the same spirit has been embraced and expanded on by artists such as Dave Alvin, Miranda Stone and Steve Earle.

In the second half of the 1990s, once more, folk music made an impact on the mainstream music via a younger generation of artists such as Eliza Carthy, Kate Rusby and Spiers and Boden. Canada's biggest-selling folk group of the 1990s and 2000s was the Celtic, rock-tinged Great Big Sea from Newfoundland, who have had four albums certified platinum in Canada as of 2013, and one, Up from 1995, that went 4 times platinum.[citation needed]

Hard rock and heavy metal bands such as Korpiklaani, Skyclad, Waylander, Ensiferum and Finntroll meld elements from a wide variety of traditions, including in many cases instruments such as fiddles, tin whistles, accordions and bagpipes. Folk metal often favours pagan-inspired themes.

Viking metal is defined in its folk stance, incorporating folk interludes into albums (e.g., Bergtatt and Kveldssanger, the first two albums by once-folk metal, now-experimental band Ulver). Mumford & Sons a folk rock and indie folk band was formed in 2007 and achieved prominence in 2010. Shenandoah Run formed in 2011 to bring contemporary American folk music of the 1960s to modern listeners.[27]

Specialty subgenres

Filk music can be considered folk music stylistically and culturally (though the 'community' it arose from, science fiction fandom, is an unusual and thoroughly modern one).[28] Neofolk began in the 1980s, fusing traditional European folk music with post-industrial music, historical topics, philosophical commentary, traditional songs and paganism. The genre is largely European.

Anti folk began in New York City in the 1980s. Folk punk, known in its early days as rogue folk, is a fusion of folk music and punk rock. It was pioneered by the London-based Irish band The Pogues in the 1980s. Industrial folk music is a characterization of folk music normally referred to under other genres, and covers music of or about industrial environments and topics, including related protest music.

Other subgenres include Indie folk, Techno-folk, Freak folk and Americana and fusion genres such as folk metal, progressive folk, psychedelic folk, and neofolk.


Quelle: Wikipedia

e-max.it: your social media marketing partner